F2 – Schwaches Spiel, klare Niederlage

29. November 2017

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom

FSG Waiblingen/Korb II – TSV Kandel 33:38 (15:18)

[drk]. Die Drittliga-Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb II wollten nach dem guten Spiel gegen Freiburg gegen Kandel dringend benötigte Punkte holen. Daraus wurde nichts. Die FSG spielte schlecht und unterlag deutlich mit 33:38. Verstärkt durch Kyra da Silva, Jasmin Dirmeier, Luisa de Bellis und Sinah Hagen sowie Jürgen Krause auf der Bank ging die FSG motiviert in die Partie gegen einen auf dem Papier schlagbaren Gegner aus der mittleren Tabellenhälfte. Doch die Gäste waren gewarnt und legten los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten führten sie bereits mit 5:1. Drei schnelle Tore brachten die FSG zwar auf 4:5 heran, doch Kandel schlug umgehend zurück und erhöhten den Vorsprung auf fünf Tore. Die FSG versuchte alles und verkürzte bis zum Pausenstand noch auf 15:18.

Nach dem Wechsel begann die stärkste Phase der Gastgeberinnen. In der 35. Minute waren sie bis auf zwei Treffer herangekommen. Es begann ein offener Schlagabtausch. Der Anschlusstreffer lag in der Luft, doch Kandel, angeführt von den starken Carla Schmidt (11 Tore), Franziska Brecht (7) und Christina Wilhelm (6) gelang in dieser Phase fast alles. Ob über die Außen, vom Rückraum aus oder über den Kreis, der TSV erzielte nach Belieben nahezu ungestört Tor um Tor. So verpufften die Bemühungen der FSG. Kandel zog nochmals an und führte in der 56. Minute sogar mit neun Toren Vorsprung. Bis zum Ende verkürzte die FSG zwar noch auf 33:38, dies änderte jedoch nichts an der in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarteten Niederlage. Hätte Michaela Reemtsema nicht eine starke Torhüterleistung gezeigt, wäre die Niederlage sogar noch höher ausgefallen.

Die Gründe dafür sind schnell gefunden: eine äußerst schwache Abwehrleistung, viele technische Fehler und überhastete Aktionen, ungenaue Anspiele und unüberlegte Würfe, die die Kandeler zu etlichen einfachen Kontertoren einluden. Der Wille, dieses wichtige Spiel zu gewinnen, war allerdings keiner Spielerin abzusprechen.

Nun muss das Spiel schnell verarbeitet werden. Insbesondere an der Abwehrarbeit muss intensiv gefeilt werden. 38 Tore in eigener Halle sind deutlich zu viel. Zwei Wochen haben die FSG-Spielerinnen jetzt Zeit, dann steht am 16. Dezember in Allensbach gegen den heimstarken SV die nächste Bewährungsprobe an.

FSG Waiblingen/Korb II: Reemtsema, Sinah Hagen (6), Dirmeier (6), Bauer (4/3), Luckert (5), Friedrich (4), da Silva (3), Lösch (2), de Bellis (1), Barth, Karpf, Strub, Sarah Hagen.


Zu selten setzten sich die Gastgeberinnen so durch wie hier Sina Stumpp. Bild: Steinemann

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