wJB – Same procedure…

4. Oktober 2017

Trotz machbarer Aufgabe hat der TV Nellingen2 knapp die Nase vorn mit 15:14 (7:6)

[pwt]sa Schon wieder begegneten die Tiger-girls den Gegnerinnen auf Augenhöhe und schon wieder hat es nicht ganz gereicht. Wenigstens ein verdientes Unentschieden hätte man der Mannschaft gewünscht, denn ähnlich wie beim letzten Spiel gegen Wolfschlugen, hat es nicht an Einsatz und Moral gemangelt. Wäre Emmelie nicht früh verletzungsbedingt ausgeschieden, hätte der Schiedsrichter einige Aktionen nicht zu früh abgepfiffen, hätten sich die Waiblingerinnen ein paar Zuspielfehler weniger geleistet, wäre man mit der 6:0 Abwehr der Gegnerinnen einen Tick besser klargekommen, hätte der Ball nur 2 Mal weniger den Pfosten getroffen… hätte, wäre, hätte…

Wie gehabt machen die Spielerinnen eine ganze Menge richtig und lösen damit auch echte Begeisterung aus. So funktionierte das Umdenken von Angriff auf Abwehr schnell, einige tolle Tempogegenstöße erbrachten wichtige Punkte und als beim 6:6 kurz hintereinander zwei VfL-Spielerinnen Platzverweise kassieren, überstanden die Übrigen das Unterzahlspiel konzentriert und routiniert mit nur einem Gegentreffer. Ebenfalls erwähnenswert das Spieldebut von Neuzugang Kim, die beherzt mitagierte und verdient ihr erstes Tor für die Tigers erzielen konnte. Als die Nellingerinnen zunehmend rustikal in die Abwehrarbeit einstiegen, kamen die Waiblingerinnen über clevere Spielzüge zu ihren Punkten. So konnte ein 4 Punkte Vorsprung in der 40. Minute beim Stand von 13:9 mit ein paar klaren Aktionen auf 13:12  verkürzt werden. Schade, dass der Ausgleich in der letzten Spielminute nicht gelingen wollte, er wäre verdient gewesen.

Ein kleines Fazit: Im Neuland Württemberg-Liga konnten die Tiger-girls bislang noch keinen Punkt holen. Trotzdem hat sich die anfängliche Sorge als unbegründet erwiesen, dass Kathas Mädels vorzugsweise gewaltig auf die Mütze bekommen. Ganz im Gegenteil. Die Aufgaben sind machbar und die Spielerinnen können mithalten. Nach einem holprigen Saisonstart heißt es nun ankommen und munter weiter. Ob sich ein erster Erfolg bereits am Feiertag gegen Schwaikheim einstellt (03.10., 14 Uhr Stauferhalle) wird man sehen. Die Nachbarinnen haben bislang einen Sieg und zwei Unentschieden zustande gebracht. Man darf vermuten, dass auch diese Aufgabe nicht einfach wird, aber einiges spricht dafür, dass sie machbar ist.

Für den VfL spielten: Maren Linke (TS), Marleen Gaiser, Pauline Bücheler, Ariane Wanke, Corinna Busche, Emmelie Beitlich, Josi Walprecht, Marina Wißmann, Rebecca Hampp, Andrea Raic, Luisa Ruof, Kim Hertkorn

 

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