wJB- Grasshopper Club Zürich meets Tigers

19. Oktober 2017

Die Neu-Württemberg-Liga-Aspirantinnen halten mit den Schweizer Elite-Liga-Routiniers toll mit. 

[pwt] Zu einem nicht alltäglichen Trainingsspiel kam es am Mittwochabend in der Waiblinger Salierhalle. Weil das geplante Trainingslager in Ungarn kurzfristig ins Wasser fiel, suchte GC Amicitia Trainer Gernot Drossel eine Alternative und fand diese in Nellingen und Ruit, wo 35 C- und B-Jugendspielerinnen untergebracht sind. Der ursprünglich aus Köln stammende und seit 10 Jahren in der Schweiz lebende Vollblutcoach, fand über alte Kontakte diese zufriedenstellende Ersatzlösung. Mit Co-Trainer Beni Rachad und 3 betreuenden Müttern, ist das Team am Mittwoch in Kleinbussen angereist. Zurück geht’s  am Sonntag, denn dann enden in der Schweiz die zweiwöchigen Herbstferien.

Der VfL habe auf seine Anfrage für ein Freundschaftsspiel sehr schnell und unkompliziert reagiert. Über Jan Kugel und Katha Leßig waren Termin und Spielort fix geklärt, weitere Freundschaftsspiele gegen Nellingen und Frisch auf! Göppingen standen auf der Wunschliste und sollen folgen.

Mit seiner U 16 und U14 spielt Drossel in der höchsten Schweizer Liga. Das sei auch der Anspruch des Vereins, dessen Elite-Liga Frauen zu 3/4 aus Eigengewächsen bestehe. Das professionell und sympathisch auftretende Schweizer Team scheint tatsächlich keine Nachwuchssorgen zu haben. Amicitia war mit 21 Spielerinnen am Start, Ersatzcoach Steffen Leßig, der Chef-Coach Katha vertrat, konnte auf eine bunte Mischung von insgesamt 15 Spielerinnen zurückgreifen (diverse B-, einige C- und eine A-Jugend Spielerin). Schiedsrichter Holger Mayer hatte in den vereinbarten drei Spielhälften à 20 Minuten keine Mühe.

Die Eidgenossinnen erwischten den besseren Start. Mit „Defence-Defence“-Rufen, skandierten die Auswechselspielerinnen ihre Kolleginnen zu guten Leistungen in der Abwehr. Diverse weitere Anfeuerungsgesänge wurden auf Waiblinger Seite sprachlich nicht dechiffriert, ebenso auf Schweizerdeutsch angesagte gegnerische Spielzüge. Halb so schlimm, denn bald besannen sich die Tiger-girls auf ihre Fähigkeiten und die Abwehr wirkte austariert, das Niveau befand sich auf Augenhöhe, dokumentiert durch das erste Zwischenergebnis von 11:12. Im zweiten und aus Waiblinger Sicht spielerisch stärksten Drittel, gingen die VfL-Mädels sogar kurzzeitig in Führung und setzten sich über weite Strecken vor dem gegnerischen Tor fest. Letztendlich kombinierte GC Ami schneller im Angriff und war seltener, dafür mit wenigen Ballkontakten vor dem Waiblinger Tor. Das zweite Drittel endete mit 21:24, der Endstand lautete 30:34 und ist am Ende auch nicht von Belang. Denn alle Spielerinnen erhielten die Gelegenheit sich in verschiedenen Positionen und Zusammenstellungen auszuprobieren. Das bringt die eine oder andere neue Erkenntnis aber auf jeden Fall Spaß ohne Tabellendruck. Eine schöne Aktion, mit kosmopolitischen Touch.

Den Gästen aus Zürich wünschen wir alles gueti, ein gelungenes Trainingslager und eine tolle Saison!

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