F1 – Eine ganz große Herausforderung

14. Oktober 2017

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 13.10.2017

Die FSG Waiblingen/Korb fordert im hohen Norden den Tabellenführer HL Buchholz

Zwei Wochen lang hatten die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb nach tollem Saisonstart Spielpause in der 2. Handball-Bundesliga. Jetzt steht der Aufsteiger vor seiner bislang größten Herausforderung. Es geht in den hohen Norden zu den Handball-Luchsen Buchholz-Rosengarten, die ganz oben in der Tabelle stehen und noch keinen Punkt abgegeben haben.

HL Buchholz-Rosengarten (6:0 Punkte) – FSG Waiblingen-Korb (6:2 Punkte; Samstag, 19 Uhr). Sehr zufrieden in die Spielpause gehen konnte die FSG nach dem 32:28-Heimsieg über die Zwickauer. 6:2 Punkte nach vier Partien, diese Leistung hat auch das Trainerteam überrascht. „Auf gar keinen Fall“ sei mit einem so hervorragenden Saisonstart zu rechnen gewesen, sagt Kerstin Zimmermann. Mit Halle und Zwickau habe die FSG sogar zwei harte Brocken aus dem Weg geräumt. „Und es ist sehr erfreulich, dass wir auch auswärts punkten können. Wir sind mit Fug und Recht stolz auf die Mannschaft.“

Zwar sei die zweiwöchige Pause eigentlich nicht nach dem Geschmack der Trainer gewesen, andererseits hätten einige Spielerinnen ihre Grippeerkrankungen auskurieren können. Am 2. und 3. Oktober war trainingsfrei, dann bereiteten Zimmermann, Jürgen Krause und Torwarttrainer Hartmut Hammer das Team intensiv auf das nächste Spiel vor. Mit dem Zug geht’s am Samstag nach Buchholz bei Hamburg, mit den Handball-Luchsen wartet ein Gegner, der bislang überragend spielt. Er hat ein Spiel weniger absolviert als die Waiblingerinnen und noch keinen Minuspunkt kassiert. Wie stark die HL sind, zeigte sich am Dienstag. Da warf das Team den Erstliga-Aufsteiger HC Rödertal mit einem beeindruckenden 27:21-Sieg aus dem DHB-Pokal. „Das war von Anfang bis Ende eine kleine Machtdemonstration“, sagt Zimmermann. Für sie nicht unerwartet: Bereits in der vergangenen Zweitliga-Saison hatte Buchholz-Rosengarten lange um den Aufstieg mitgespielt.

Erstmals treffe die FSG jetzt auf eine Mannschaft, die läuferisch gleichwertig sei. Und dazu noch ausgesprochen erfahren, keine einzige Spielerin entstammt dem Jahrgang 1999 oder jünger. Zudem gilt das Team als ausgesprochen robust. Und verfügt über herausragende Einzelspielerinnen. Zimmermann nennt zuvorderst Rückraumakteurin Paula Prior, die mit einem Zweitspielrecht für den Erstligisten Buxtehude ausgestattet ist. „Das ist ein Riesentalent, das mittelfristig in der Nationalmannschaft spielen wird.“ Sehr stark einzuschätzen seien des Weiteren Rückraum-Kollegin Sarah Lamp sowie Kreisläuferin und Abwehrchefin Evelyn Schulz. Und auch im Kollektiv überzeuge die Mannschaft: „Sie hat ein perfektes Gegenstoß- und Rückzugsverhalten.“ Es wird also sehr ungemütlich für das junge Team der FSG.

Aktionen des Buchholzer Rückraums unterbinden

Das müsse versuchen, den Rückraum der Gastgeberinnen schon in der Entfaltung zu stören. „Wenn man diese Spielerinnen ins Laufen kommen lässt, wird’s schwer für uns.“ Für Waiblingen/Korb gelte es, in der Abwehr auch deshalb stets wachsam zu sein, um selbst das gewohnt schnelle Spiel aufziehen zu können.

Zwar wäre ein Punktgewinn für die Mannschaft der FSG eine große Überraschung – aber für die ist sie ja inzwischen bekannt. Sehr fraglich ist allerdings der Einsatz von Sinah Hagen. Sie laboriert an einer Fußverletzung.


Bereit für die schwere Aufgabe: Die FSG-Trainer Jürgen Krause und Kerstin Zimmermann sowie Spielerin Lea Gruber. Bild: Steinemann

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