M1-Schwache Wurfleistung verhindert doppelten Punktgewinn

11. September 2017

SV Fellbach – VfL Waiblingen Handball 24:24 (14:12) 

[fa] Ein Unentschieden, das eindeutig ein verlorener Punkt war, zum Saisonstart beim Derby in Fellbach, so lautet die nüchterne Analyse nach 60 spannenden und recht torarmen Minuten. Das Waiblinger Hauptmanko war eindeutig die mangelnde Wurfgenauigkeit, die in fünf verworfenen Siebenmetern gipfelte.

Dabei hatte der VfL glänzend ins Spiel gefunden. Baumgarten, Marjanovic, Gneiding, drei Würfe, drei Treffer, 3:0 Führung nach drei Minuten. Das kurze Aufbäumen der Fellbacher stützte sich fast allein auf die Person Andreas Blodig und endete recht schnell beim 4:5. Luckert, Babjak und Laurenz sorgten für die frühe fünf Tore Führung, die auch nach einer Viertelstunde beim 11:6 noch Bestand hatte. Was in den nächsten vierzehn Minuten jedoch im Waiblinger Angriff folgte grenzte teilweise an Unvermögen. Beste und klarste Wurfmöglichkeiten wurden liegengelassen, auch vom Siebenmeterstrich gelang kein Treffer mehr.  Sicherlich hatte auch Fellbachs Torhüter Benjamin Krotz seinen Anteil an der langen Torflaute, aber letztendlich waren die zahlreichen Würfe entweder zu unplatziert oder zu schwach geworfen. Marc Krammer entschärfte mit einigen glänzenden Paraden aber auch zahlreiche Fellbacher Wurfversuche, konnte aber die 13:11 Führung des SV nicht verhindern. Erst in der Schlussminute der ersten Halbzeit beendete Edgar Gneiding die torlose Tigers-Zeit, doch Fellbach blieb bis zum 19:15 die bestimmende Mannschaft.

Ab der 40. Minute kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel, gestützt auf eine nun glänzend funktionierende Abwehrformation, in der vor dem guten Krammer Julian Linsenmaier, Sascha Laurenz und Luis Westner die Fellbacher Angriffsbemühungen oft schon im Keim erstickten. Nun klappte auch wieder das unwiderstehliche Spiel über den Waiblinger Kreis, wobei sich Lukas Baumgarten gewohnt treffsicher zeigte. So war es auch Baumgarten, der mit zwei Treffern beim 21:20 die Führung zurückholte. Der sichere Siebenmeterschütze Andreas Blodig hielt die Gastgeber aber im Spiel, während auf Waiblinger Seite nach fünf Fehlversuchen Richard Babjak bei den letzten beiden Strafwürfen die Nerven behielt und in der 58. Minute das 24:22 erzielte. Eine überflüssige Zweiminutenstrafe bedeutete jedoch Unterzahl bis zum Abpfiff, die vom SV zum 24:24 Ausgleich genutzt wurde. Der finale Waiblinger Angriff endete mit einem schönen Kempa-Versuch von Laurenz, der jedoch auch bei diesem letzten Versuch an Krotz scheiterte.

So endete das Spiel mit jubelnden Fellbachern, die ihren Punkt eindeutig als einen gewonnenen betrachteten.

Brecht, Krammer; Brugger 1, Grüninger, Westner, Linsenmaier 2, Luckert 2, Laurenz 1, Babjak 5/2, Gneiding 3/1, Schwarz 2, Baumgarten 4, Marjanovic 4/3, Baumann

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