F2 – Leistungssteigerung reicht noch nicht

25. September 2017

TSV Haunstetten – FSG Waiblingen/Korb 2 29:20 (14:8)

[jk] Im ersten Auswärtsspiel gegen den TSV Haunstetten wartete ein zweiter harter Brocken auf die FSG 2. Nach einem verschlafenen Start und einer zu verhaltenen Anfangsphase lagen die Spielerinnen der Bundesligareserve schon früh deutlich zurück. Gegen souveräne Gastgeber gaben sie jedoch nicht auf und kämpften sich wieder heran. Jedoch fehlten am Ende die Kraft, sodass zum Schluss ein 29:20 auf der Uhr stand. Trainer Nadir Arif bilanziert dennoch eine deutliche Steigerung der Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche und blickt positiv auf die Mannschaftsleistung.

Die Favoritenrolle lag klar beim Gastgeber, dementsprechend frech und mutig wollte die FSG 2 auftreten. Doch der erste Treffer lies lange auf sich warten und fiel erst in Minute 6 zum 1:1 Ausgleich. Im Angriff fehlte vor allem das Tempo um gegen eine aggressive Haunstettener 5:1- Deckung zum Torerfolg zu kommen. Kleinste Fehler bestraften die Gastgeber umgehend und so geriet die Remstäler Mannschaft nach zwei Fehlanspielen und direkten Gegenstößen früh mit 1:3 in Rückstand. Mit der Zeitstrafe gegen Lisa Friedrich in Minute 7 kam weiterer Druck hinzu. Nach drei weiteren Treffern für die Gastgeber sah FSG-Coach Nadir Arif sich zum Handeln gezwungen und nahm die erste Auszeit. Die Umstellung und Ansprache weckte die Mannschaft auf. Annika Luckert traf mit ihrem Wurf zum 6:2 und markierte damit den dringend gebrauchten zweiten Waiblinger Treffer. Trotz der gesteigerten Leistung in der Offensive tat man sich weiter schwer, den Abstand zu verkürzen.

Haunstetten ließ Waiblingen/Korb nur schwer ins Spiel kommen. Zwar bereitete besonders Sarah Irmler der Abwehr Probleme, doch die Gäste hielten Schritt. Dabei gelangen effektive Aktionen vom Kreis wie das Tor durch Luisa Castro zum 10:4. Haunstetten unzufrieden, nahm in der 20. Minute das Teamtimeout. Aber auch danach ging es ähnlich weiter. Während die Gastgeber immer wieder vorlegen konnten, hielt die FSG Schritt. Neben einer guten Torhüterleistung von Laura Waldenmeier und nach weiteren Treffern vom Kreis durch Luisa Castro konnte schließlich Annika Luckert erstmals wieder den Abstand auf fünf Tore zum 13:8 verkürzen. Doch noch vor der Pause gelang es den Gastgebern noch einmal über Rechtaußen zum Torerfolg zu kommen und so ging es mit einem 14:8 in die Kabine.

Nach der Pause zeichnete sich ein anderes Bild als in der letzten Woche. Die Halbzeitansprache von Trainer Arif zeigte Wirkung und so kam man besonders im Angrif wieder zum Zug. In der Defensive bereitete Sarah Irmler weiterhin Probleme, die gleich mit zwei Treffern die Abwehr zu überwunden wusste und so ging es über 15:8 später nach dem 7-Meter-Treffer von Annika Luckert zum 16:10. Die Spielerinnen der FSG kämpften. Trotz der 2-Minuten-Strafe gegen Luisa Castro gelangen zwei Treffer. So konnte Annika Luckert nach einem Schlagwurf und Tabea Bauer von Rückraum links zum Torerfolg kommen und wieder verkürzen. Zwar kam Haunstetten zwischenzeitlich wieder zum Zug, die Gäste befanden sich im Moment im Hoch. Neben Castro vom Kreis, konnte auch Sarah Hagen von Linksaußen treffen wodurch sich der TSV beim Stand von 19:15 in Minute 41 zur zweiten Auszeit gezwungen sah.

Im Anschluss zollte man dem Spiel und seiner Intensität Tribut. Beim Stand von 26:18 und der Auszeit von Waiblingen/Korb merkte man die ausgehenden Kräfte. Haunstetten, im Kader breiter aufgestellt, wusste dies zu nutzen und konnte schrittweise bis zum Endstand von 29:20 fortziehen.

Im Fazit schlagen besonders noch die technischen Fehler noch zu Buche, welche es zu vermeiden gilt. Diese schmälern die klare Steigerung zur Vorwoche. „Wenn wir zu Beginn zwei Gegentore weniger bekommen und vier mehr schießen fällt uns das komplette Spiel leichter“, meint Trainer Nadir Arif. Der Trainer lobt: „Mir gefällt besonders die kämpferische Einstellung und die Tatsache, dass die Mannschaft ihre Köpfe nicht hängen gelassen hat!“ Im Hinblick auf das nächste Spiel am 3. Oktober gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam sollten dann auch wieder die noch angeschlagenen Michaela Reemtsema und Michaela Palkova voll an Bord sein. Das Spiel beginnt um 17 Uhr in der Waiblinger Stauferhalle.

TSV Haunstetten: Frey, Albrecht, Schmidt; Bohnet (2), Toth, Smotzek, Horner (2), Niebert (3), Duschner (6), Irmler (10), Hänsel (1), Knöpfle (2), Schmid (3/3)

FSG Waiblingen/Korb 2: Waldenmaier; Friedrich (1), Torregrossa, Körner, Wolf (1), Luckert (9/4), Castro (5), Palkova, Hagen (2), Bauer (2)

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