F1 – „Wir können auch Zwickau schlagen“

29. September 2017

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 29.09.2017 von Mathias Schwardt 

Nach tollem Saisonstart geht FSG Waiblingen/Korb selbstbewusst ins nächste Heimspiel

Zwei nicht eingeplante Punkte haben die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb aus Halle entführt. Der sehr gute Start in die Zweitliga-Saison mit insgesamt 4:2 Punkten macht den Aufsteiger selbstbewusst. Vor dem Heimspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau stellt Trainerin Kerstin Zimmermann klar: „Wer in Halle gewinnen kann, kann auch zu Hause Zwickau schlagen.“

FSG Waiblingen-Korb (4:2 Punkte) – BSV Sachsen Zwickau (2:2 Punkte; Samstag, 18 Uhr, Korber Ballspielhalle). Ganz und gar nicht habe sie mit dem Sieg beim SV Union Halle-Neustadt gerechnet, sagt Zimmermann, die das FSG-Team gemeinsam mit Jürgen Krause coacht. Zumal der Beginn der Partie nicht gerade ein Euphoriebeschleuniger gewesen war: „Die ersten fünf Minuten haben wir völlig verschlafen.“ Dann aber sei die Mannschaft super ins Spiel gekommen. Die FSG nahm das Heft in die Hand und führte zur Pause mit 18:14. „Es ist toll mit anzusehen, wie wir mit unseren jungen, unerfahrenen Spielerinnen andere Mannschaften an den Rand der Verzweiflung bringen können“, schwärmt die Trainerin. Dennoch wurde es auch im dritten Saisonspiel am Schluss wieder ganz eng. Und wie schon im Heimspiel gegen Bremen hatte die FSG das bessere Ende für sich (26:25).

Zum Auftakt in Herrenberg aber waren die Punkte trotz langer, hoher Führung weg gewesen. Warum kommt das Team in den letzten Minuten stets derart in Bedrängnis? Zimmermann sagt, das Trainerteam habe noch keine Antwort auf das Problem gefunden. „Aber die Spielerinnen vermuten, dass sie, wenn sie zu hoch führen, vielleicht unbewusst in einen Sicherheitsmodus verfallen und einen Gang runterschalten.“ Immerhin habe die Mannschaft aus der Herrenberg-Pleite gelernt und in den vergangenen beiden Partien jeweils in den beiden Schlussminuten besser agiert als im Auftaktspiel. Und sich so für die Leistung mit Punkten belohnt.

In Halle trugen sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein. „Daran sieht man, wie ausgeglichen die Mannschaft ist. Ich kann keine Spielerin herausheben.“ Auf das starke Kollektiv vertraut die FSG-Trainerin auch im nächsten Heimspiel. Zu Gast ist der BSV Sachsen Zwickau. Der spielte zwar in der vergangenen Saison bis zum Schluss gegen den Abstieg. „Aber die Mannschaft hat nichts mehr mit der vom letzten Jahr zu tun. Sie ist besser besetzt“, sagt Zimmermann. Davon durfte sich die FSG bereits in der Vorbereitung überzeugen. Beim Lotto-Cup in Ludwigsburg verlor das Team gegen Zwickau. Allerdings sei ihre Mannschaft da ein bisschen müde von den Spielen des Vortages gewesen, relativiert die Trainerin.

Dennoch ist Zwickau eine harte Nuss für Waiblingen/Korb. Der Gegner habe einiges gemeinsam mit dem Team aus Halle. „Es gibt viele erfahrene Spielerinnen, und sie können kräftig zupacken. Die Mannschaft ist auf allen Einzelpositionen sehr gut besetzt.“ Das Spiel über den Kreis sei sogar noch besser als das von Halle. Die FSG habe daher sehr viel Abwehr- und Laufarbeit vor sich. Die zusammen mit dem Tempospiel im Angriff wird Kraft kosten. Folgerichtig wollen die Trainer wieder regelmäßig durchwechseln. Unsicher ist, ob die erkältete Torhüterin Tünde Nagy spielen kann.

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Die FSG (beim Wurf Louisa De Bellis, rechts Vanessa Nagler) will mit Zwickau das zweite ostdeutsche Team in Folge bezwingen. Bild: Steinemann

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