F1 – Mit leeren Händen aus Herrenberg zurück

11. September 2017

SG H2Ku Herrenberg – Tiger Girls 27:26 (13:11) 

[fa] Es wäre so schön gewesen: 25:22 führte der Aufsteiger bei seinem Zweitligadebut in Herrenberg und nur noch sechs Minuten waren zu spielen. Ein Sieg schien mehr als möglich und zumindest der Teilerfolg war 33 Sekunden vor dem Ende beim Waiblinger Team-Timeout und eigenem Ballbesitz so gut wie sicher. Doch die Nervosität in der Schlussphase der jungen FSG zerstörte den Traum vom erfolgreichen Saisonauftakt und in der Schlusssekunde kassierten die Gäste den Treffer zur bitteren Niederlage.

Gleich zu Spielbeginn drückte Sulamith Klein mit zwei Rückraumkrachern dem Spiel ihren ersten Stempel auf. Die Ex-Waiblingerin und zehnfache Torschützin war sicherlich die beste Spielerin auf dem Feld und die FSG hatte über die gesamte Spielzeit große Schwierigkeiten, Klein in den Griff zu bekommen. Trotz der sehr spärlichen Gäste-Treffern in der Anfangsviertelstunde blieb die FSG dank einer einigermaßen stabilen Abwehr im Spiel und Sina Stumpp erzielte in der 15. Minute den 4:4 Ausgleich. Spätestens nach Elena Grigores 6:6 Ausgleichstreffer war der mit zahlreichen Anhängern angereiste Aufsteiger voll im Spiel. Die beste und torgefährlichste Spielerin auf FSG-Seite Vanessa Nagler sorgte mit einem Doppelpack für das 8:6, Herrenberg sah sich zu einer ersten Auszeit gezwungen. Aber zweimal Klein und erneut drehte sich der Spielverlauf, auch ein Timeout von Jürgen Krause konnte den Herrenberger Lauf zunächst nicht verhindern. In der 26. Minute führte der Gastgeber mit 13:9. Die inzwischen eingewechselte Tünde Nagy zeigte in der Schlussphase der ersten Hälfte einige schöne Paraden wodurch sich der Halbzeitrückstand von 11:13 noch durchaus in Grenzen hielt.

Doch auch der Beginn der Hälfte zwo gehörte eindeutig der Ha2Ku, bis zum 18:14 deutete wenig auf eine erneute Steigerung der FSG hin. Doch diesmal fruchtete die Auszeit wunschgemäß. Grigore, dreimal Nagler und Lea Gruber erzielten den umjubelten 19:19 Ausgleich. In dieser Phase konnte Waiblingen-Korb sein geplantes Tempospiel nahezu perfekt durchziehen und übernahm klar die Dominanz. Simona Nikolovska und Sinah Hagen erzielten jeweils den Führungstreffer, Jasmin Dirrmeier erhöhte gar auf 23:21. Nach Naglers neuntem Treffer erhöhte Lea Gruber sogar noch auf 25:22, der erhoffte Auftakterfolg war in greifbarer Nähe. Nach der Herrenberger Auszeit kehrte jedoch die Nervosität zurück ins FSG-Team. Schwache Abschlüsse und technische Fehler ermöglichten den 26:26 Ausgleich. Auch der letzte Waiblinger Angriff wurde durch einen technischen Fehler beendet und Herrenberg erhielt vier Sekunden vor dem Abpfiff einen Freiwurf, der zur Verwunderung aller auch noch mit dem Anhalten der Uhr in Ruhe ausgespielt werden konnte. Der finale Wurf fand den Weg ins Netz und hinterließ einen deprimierten Aufsteiger auf dem Spielfeld.

Trotz des so negativen Endes muss sich die FSG auf die zahlreichen positiven Ansätze besinnen, die Mannschaft zeigte, dass sie durchaus in der Lage ist, in der zweiten Liga mitzuhalten, auch wenn sie sich um die Früchte ihrer Arbeit gebracht hat.

Waldenmaier, Nagy, Roth; Nagler 9/2, Dirrmeier 1, Gruber 3, Hammer 1, Stumpp 1, Odrowska 3/3, De Bellis, Hojczyk, Nikolovska 2, Luckert, Grigore 3, Hagen 3

Der Spielbericht zum Derby der #Kuties gegen die #WaiblingerTigers aus Sicht der Gastgeber

 

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