F1- FSG Waiblingen/Korb will gleich punkten

9. September 2017

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung 08.09.2017 Mathias Schwardt

Handball, 2. Bundesliga, Frauen: Zum Saisonauftakt tritt der Aufsteiger bei der SG H2Ku Herrenberg an – die eigentlich abgestiegen wäre

Jetzt wird’s ernst für die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb. Zum Zweitliga-Auftakt geht’s zum Derby bei der SG H2Ku Herrenberg. Die ist nur mit Glück in der Liga geblieben. Klar, dass sich das Team der Trainer Kerstin Zimmermann und Jürgen Krause was ausrechnet. „Es wäre toll, wenn wir mindestens einen Punkt mitnehmen könnten“, sagt Zimmermann.

SG H2Ku Herrenberg – FSG Waiblingen/Korb (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Markweg). Obwohl das FSG-Trainerteam insgesamt sehr mit der Vorbereitung zufrieden war, bereitete ihm das Verletzungspech kurz vor Rundenbeginn etwas Sorgen. Torhüterin Tünde Nagy (Knie), Elena-Bianca Grigore (Achillessehne) und Neuzugang Monika Odrowska (Sprunggelenk) fehlten. Alle seien jetzt zwar wieder einsatzbereit, so Zimmermann. Doch ob sie schon wieder voll leistungsfähig sein werden, steht auf einem anderen Blatt. Hinzu kommt, dass hinter dem Einsatz des neu verpflichteten Toptalents Chiara Baur ein großes Fragezeichen steht. „Mit ihren früheren Vereinen SV Allensbach und der Jugendspielgemeinschaft Hegau gibt es aktuell Unklarheiten bezüglich der Wechselsperre.“

Andererseits hat jedes Team Probleme. Das gilt ganz besonders für den ersten Gegner der FSG, die SG H2Ku Herrenberg. Die wusste lange nicht, in welcher Liga sie spielen würde. Eigentlich hätte die Mannschaft als Drittletzter der Vorsaison den Weg in Liga drei antreten müssen. Doch aufgrund des Lizenzentzugs des vormaligen Erstligisten HC Leipzig und dem damit verbundenen Aufstieg des HC Rödertal ins Oberhaus, blieb Herrenberg in der 2. Bundesliga. Die SG startet mit neuem Trainer in die Saison. Nachfolger von Hagen Gunzenhauser, jetzt Sportlicher Leiter, ist der frühere Erstliga-Profi des VfL Pfullingen und nigerianische Ex-Nationalspieler Ogu Nwagbara.

Wie stark Herrenberg ist, können Zimmermann und Co schwer einschätzen. Vor zwei Jahren war die SG in der 2. Liga Dritter geworden, im Jahr darauf folgte der Fast-Absturz. Und das mit ähnlichem Kader. Zu den Leistungsträgerinnen gehört Rückraum-Ass Sulamith Klein, auch Rechtsaußen Lisa Gebhard „ist brandgefährlich“. Zimmermann muss es wissen, sie trainierte beide einst beim VfL Waiblingen. Verstärkt hat sich Herrenberg mit Carolin Tuc vom Erstligisten TV Nellingen.

Allzu gerne möchte Waiblingen/Korb zum Auftakt punkten. „Dass wir dazu in der Lage sind, haben wir in der Vorbereitung schon gegen stärkere Gegner bewiesen.“ Mit entscheidend wird sein, ob das junge Team die Nervosität in der wesentlich professioneller organisierten neuen Liga in den Griff bekommt. Seit dieser Saison darf jeder Bundesligist 16 Akteure einsetzen. Diese Zahl will die FSG ausschöpfen, drei Torhüterinnen werden in Herrenberg mit dabei sein: Nagy sowie die Neuzugänge Nicole Roth und die nach U-17-EM-Erfolg und Urlaub zurückgekehrte Laura Waldenmaier. Was die Arbeitsteilung betrifft, haben sich die Trainer auf Folgendes geeinigt: Weil es Jürgen Krause sowieso nie auf der Bank hält, wird er während der Spiele die Kommandos geben, sich aber stets mit Zimmermann absprechen.

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