F1 – VfL Waiblingen vor Schlüsselspiel im Abstiegskampf

10. März 2017

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung  vom 10.03.2017

VfL Waiblingen (8. Platz, 15:19 Punkte) – TV Brombach (10. Platz, 9:25 Punkte; Sonntag, 15 Uhr).

[ms] Eine gute Leistung gezeigt, aber keine Punkte geholt. So lautet die Zusammenfassung des Spiels des VfL bei der HSG Freiburg, das 24:26 endete. „Ich kann mich nicht beschweren, die Mannschaft hat gekämpft bis zum Schluss“, sagt die Waiblinger Trainerin Kerstin Zimmermann. Nur der Zug zum Tor habe etwas gefehlt. „Wir hätten im Eins-gegen-eins noch mehr nachlegen und in die Tiefe gehen müssen.“ Wesentlich mehr aber ärgerte sich Zimmermann über die Entscheidungen der Schiedsrichter. Freiburg habe ewig lange Angriffe spielen dürfen, ohne Zeitspiel gepfiffen zu bekommen. Auch dass Waiblingen keinen einzigen Siebenmeter zugesprochen bekam, kann Zimmermann nicht nachvollziehen. Und als zehn Sekunden vor Schluss eine Spielerin der HSG auf dem Boden gelegen sei, hätten die Unparteiischen die Uhr einfach runterlaufen lassen, statt Time-out zu geben.

Dennoch: Mit einer Leistung wie in Freiburg und zuvor beim überraschenden Sieg über Allensbach – davon ist die Trainerin überzeugt – wird Waiblingen das nächste Spiel gewinnen. Und damit wohl endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Zu Gast ist der Tabellen-Drittletzte TV Brombach, der sechs Punkte Rückstand auf den VfL hat.

In der Vorrunde hatte Waiblingen in Brombach nur ein 24:24 erreicht. An die Partie erinnert sich Zimmermann ungern zurück. „Was wir da gespielt haben, war nicht gerade öffentlichkeitswirksam.“ Ein typischer Auftritt in dieser Saison: Waiblingen spielt gegen Teams aus der unteren Tabellenregion oft schwach, während die Leistungen gegen die Topmannschaften der Liga meist deutlich besser sind.

Zimmermann will jetzt auch gegen Brombach eine starke Vorstellung ihrer Mannschaft sehen – und einen Sieg. Es wird besonders darauf ankommen, sich nicht den Schneid abkaufen zu lassen. Nicht umsonst sind die Brombacher in der Zeitstrafen-Statistik der Liga vorne zu finden. Einen Heimvorteil für den VfL, der komplett antreten wird, sieht die Trainerin nicht. Weil die Rundsporthalle von nun an saniert wird, werden die Partien bis auf weiteres in der ungewohnten Stauferhalle ausgetragen.

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