F1-Gute Leistung, aber keine Punkte

6. März 2017

Quelle: Waiblingen Kreiszeitung vom 06.03.2017

HSG Freiburg –Tiger Girls 26:24 (13:10)

[alb]. Spielerisch haben die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen den Aufwärtstrend nach dem überraschenden Erfolg über Allensbach bestätigt. Dennoch gab es im Auswärtsspiel bei der starken HSG Freiburg keine Punkte, die Gäste unterlagen mit 24:26 (10:13).

VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann zog nach dem Spiel trotz der Niederlage ein überwiegend positives Fazit: „Ich hätte mir etwas mehr Zug zum Tor gewünscht und dass man auch dahin geht, wo es wehtut. Aber es war eine sehr ansprechende Leistung meiner Mannschaft.“

Den besseren Start hatten die Waiblingerinnen erwischt, zur achten Minute führten sie mit 3:1. Sie agierten gut, standen in der Abwehr sehr kompakt und machten es Freiburg schwer, gute Wurfchancen herauszuspielen. Jedoch ließ sich die Abwehr von den unglaublich langen Angriffen der HSG etwas einlullen und eröffnete den Gastgebern so doch immer wieder die Möglichkeit, Treffer zu erzielen. Im Angriff spielte der VfL gut. Technische Fehler gab es kaum, es wurde flüssig kombiniert. An der Torausbeute haperte es aber. So schafften es die Freiburger, auszugleichen und dank eines 3:0-Laufes mit einer 13:10-Führung in die Pause zu gehen.

In der zweiten Hälfte ging es zunächst weiter wie in der ersten. Zudem haderte der VfL mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen: keine einzige Zeitstrafe, aber einige Strafwürfe für Freiburg – kein einziger Strafwurf, aber drei Zeitstrafen für Waiblingen. Hinzu kamen die aus Gästesicht sehr langen Angriffe der HSG, die nicht mit Zeitspiel geahndet wurden. In der 47. Minute erzielte Barbara Bagocsi den 17:17-Ausgleichstreffer für den VfL, doch die Gastgeberinnen gingen danach immer wieder mit ein, zwei Toren in Führung.

Als noch 37 Sekunden zu spielen waren, traf Cora Goldmann zum 24:25 für Waiblingen. Das nährte die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Die abgeklärten Freiburgerinnen schafften es aber, in Ballbesitz zu bleiben, und warfen mit der Schlusssirene das Tor zum 26:24-Endstand.

Am kommenden Sonntag steht die wohl entscheidende Partie im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. Zu Gast in Waiblingen ist der Drittletzte TV Brombach. Weil die Rundsporthalle nun wegen der Sanierung geschlossen ist, werden die Heimspiele des VfL von jetzt an in der Stauferhalle ausgetragen. Wenn die Mannschaft gegen Brombach so auftritt wie in den Partien gegen Allensbach und Freiburg, sollte der dringend benötigte Sieg eingefahren werden.

VfL Waiblingen: Ege, Nagy; Grigore, Beyerle, Frick (7), Bauer, Seitzer (3), Szabo (1), Friedrich (3), Nikolovska, Castro (1), Goldmann (2), Bagocsi (4), Si. Hagen (3).


Trotz eines engagierten Auftritts blieb dem VfL Waiblingen, hier Simona Nikolovska, ein Erfolg verwehrt. Bild: Steinemann

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