F1 – VfL kann nach Überraschungssieg nachlegen

4. März 2017

Quelle: Waiblingen Kreiszeitung vom 2.3.2017 

Den Schwung aus dem Allensbach-Spiel will Waiblingen nutzen, um in Freiburg zu punkten 

[ZVW MS] Warum nicht schon früher so? Diese Frage müssen sich die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen nach dem tollen Spiel und Überraschungssieg über den Tabellenersten SV Allensbach gefallen lassen. Vielleicht aber ist jetzt auch einfach der Knoten geplatzt, und es folgen schnell die noch nötigen Punkte gegen den Abstieg. Den Anfang machen kann der VfL im Auswärtsspiel in Freiburg. Derweil tritt der neue Spitzenreiter SC Korb beim Vorletzten Birkenau an, es zählt nur ein Sieg.

HSG Freiburg (5. Platz, 20:12 Punkte) – VfL Waiblingen (8. Platz, 15:17 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Für Fans und Verantwortliche ist es zum Haareraufen: Da krebst der VfL Waiblingen erneut unten in der Tabelle rum, lässt immer wieder unnötig Punkte liegen – und schlägt dann urplötzlich den Tabellenführer SV Allensbach verdient und deutlich mit 31:24. VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann hat schon immer an die Stärke ihres Teams geglaubt, jetzt sagt sie: „Es freut mich, dass die Mannschaft endlich mal ihr Potenzial abgerufen hat. Es wäre aber wünschenswert gewesen, wenn man sich gegen die Gegner, die hinten in der Tabelle stehen, so präsentiert hätte.“ Diesmal aber gab’s nichts zu meckern. Knackpunkt im Spiel gewesen sei die starke Abwehr des VfL inklusive der gut haltenden Torhüterin Tünde Nagy. Positiv bemerkbar gemacht, vor allem was die Zahl der Auswechselmöglichkeiten angeht, hätten sich die Neuzugänge Gabriella Szabo und Bianca Grigore.

Allerdings hat sich Waiblingen mit dem Sieg nicht weiter von der Abstiegszone abgesetzt. Diesmal ist es einfach Pech für den VfL: Der HSG Freiburg wurde der Sieg beim Drittletzten TV Brombach aberkannt, weil sie eine Jugendspielerin eingesetzt hatte, die nicht spielberechtigt war. Deshalb gingen die Punkte am grünen Tisch nach Brombach.

Nach der spielfreien Woche, die Zimmermann nicht schmeckte, weil sie mit ihrem Team nach dem Allensbach-Erfolgserlebnis am liebsten sofort wieder angetreten wäre, bekommt es Waiblingen jetzt selbst mit Freiburg zu tun. Die HSG ist derzeit stark in Form und feierte sechs – regulär zustande gekommene – Siege in Folge, darunter auch gegen die Topteams Allensbach und Möglingen. Zimmermann: „Freiburg hat einen sehr starken Rückraum und eine sehr gute 6:0-Deckung. Die Mannschaft hat immer die Geduld, im Angriff auf den richtigen Moment zu warten.“ In der Vorrunde unterlag Waiblingen aber nur knapp mit 30:33, ein Beleg für die Trainerin, dass mit einer ordentlichen Leistung durchaus Punkte drin sind für ihr Team. Der Kader des VfL ist komplett.


Gegen Allensbach war Tünde Nagy eine der Waiblinger Leistungsträgerinnen.
Auch in Freiburg wird der VfL eine starke Leistung der Torhüterin benötigen.
Bild: Steinemann

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