F1-Von der Einstellung bis zur Ausstrahlung: Alles passt

20. Februar 2017

Tiger Girls – SV Allensbach 31:24

[ab] Grandioser Sieg dank geschlossener Mannschaftsleistung und wenig individueller Fehler – die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben den hoch eingeschätzten SV Allensbach mit 31:24 abgefertigt. Dabei hatte Allensbach vor der Partie auf Tabellenplatz eins gestanden (mit allerdings einer Partie mehr als die Verfolger Korb und Gröbenzell).

In dieses Spiel gingen die Waiblinger – seit Wochen erstmals wieder – als Außenseiter und konnten befreit und ohne Druck aufspielen. Die Abwehr stand stabil und kompakt, die Absprache stimmte, und im Tor spielte Nagy stark. Auch die Körpersprache war eine ganz andere als in den letzten Spielen. Im Angriff wurde der Ball druckvoll gespielt, die freien Räume wurden genutzt. Ob es die Außen, die Kreisläufer oder die Rückraumspieler waren, von allen Positionen waren die Waiblingerinnen torgefährlich und konnten nach 15 Minuten eine 8:6-Führung verbuchen. Auch die beiden Neuzugänge konnten sich gut und mit Toren einbringen, und Grigore erzielte das 17:13. Die Gäste konnten vor dem Halbzeitpfiff noch auf 17:14 verkürzen, aber die Waiblingerinnen gingen mit einem verdienten Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff legten die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr, und die nächsten drei Tore gehörten ihnen. Damit wurde der Grundstein für den Sieg gelegt. Auch das Team-Time-out der Allensbacher in der 42. Minute beim Spielstand von 23:17 konnte die Remstälerinnen nicht bremsen. Der Abstand betrug meistens sechs oder sieben Tore, kurzzeitig sogar acht. In vorherigen Partien war der VfL in solchen Phasen anfällig gewesen – entweder wurde in der Abwehr nicht mehr konsequent genug gearbeitet, oder im Angriff traten Fehlwürfe oder andere technische Fehler zutage. Doch im Spiel gegen Allensbach behielten die Waiblingerinnen die Nerven und riefen ihre Leistung ab. Im Angriff wurde konzentriert gespielt – und auch von verschiedenen und offensiveren Deckungsvarianten ließen sich die VfL-Cracks nicht irritieren. Im Angriff wurde sehr variabel gespielt. Die Rückraumspielerinnen waren sehr torgefährlich und wussten zugleich ihre Mitspielerinnen einzusetzen. Ob es Rückraumwürfe oder Würfe nach Durchbrüchen waren, der Rückraum spielte flexibel und wusste immer wieder die Kreisläuferin oder die Außen einzusetzen. Auch die Abschlüsse wurden konsequent verwertet – dank guter Trefferquote gab man den Gästen keine Chance, wieder in Reichweite zu gelangen. So konnte dieses Spiel mit klasse Mannschaftsleistung verdient mit 31:24 gewonnen werden.

Mit dieser Einstellung und Ausstrahlung darf das Team sich Hoffnung für die nächsten Spiele machen. Ziel muss es sein, aus diesem Sieg Selbstvertrauen mitzunehmen und in den kommenden Partien weiterhin diese Leistung zu liefern.

VfL Waiblingen: Ege, Nagy – Grigore 3, Beyerle 2, Frick 1, Bauer 1, Seitzer 6, Szabo 2, Friedrich 5/1, Nikolovska 1, Castro, Goldmann 5, Bagocsi 5 und Sinah Hagen.

Fotos: Lukas Edelmaier #TeamMkMedi

WERDE TIGERSFAN. MACH MIT!

Friend me on FacebookFollow me on TwitterFollow me on InstagramWatch my channel on YouTubeRSS Feed

2. Bundesliga Frauen

Liveticker Frauen 2. Bundesliga

3. Liga Frauen

Liveticker Frauen 3. Bundesliga

Gesamt Spielbetrieb VfL Waiblingen

Spielbetrieb Vfl waiblingen Handball

SPONSOREN