F1- VfL unter Druck: Punkte müssen her

10. Februar 2017

Beim Vorletzten TSV Birkenau zählt nur ein Sieg 

[ms] Die Heimpleite beim TSV Kandel hat den VfL Waiblingen im Abstiegskampf zurückgeworfen. Um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu vergrößern, muss das Team jetzt unbedingt beim Vorletzten TSV Birkenau gewinnen.

TSV Birkenau (11. Platz, 6:20 Punkte) – VfL Waiblingen (8. Platz, 12:16 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Aufgrund einer schlimmen Leistung in der entscheidenden Phase verlor der VfL das wichtige Spiel gegen den TSV Kandel mit 28:30. Trainerin Kerstin Zimmermann war bedient: „Das war eine völlig unnötige Niederlage. Am Schluss war das Abwehrverhalten desolat.“ Das größte Manko derzeit sei, dass keine Waiblinger Spielerin Verantwortung auf dem Feld übernehme. Jetzt gelte es aber, die Partie abzuhaken und sich voll auf die Aufgabe in Birkenau zu konzentrieren. „Dort müssen wir die zwei Punkte holen, die wir im Abstiegskampf dringend brauchen.“

Zimmermann freut sich, dass sie schon am Samstag eine neue Torhüterin zur Verfügung haben wird. Stefanie Ege ist vom SC Korb nach Waiblingen gewechselt. Bereits im Dezember, noch bevor bekannt geworden war, dass die Korber das Team nach der Saison abmelden würden, hätten Ege und der Sportliche Leiter des VfL, Nadir Arif, Kontakt aufgenommen. Zimmermann: „Sie wollte wechseln, weil sie in Korb wenig Spielanteile bekommen hat.“ Künftig wird die Torhüterin für den VfL spielen. „Sie passt menschlich super zu uns.“ Der große Vorteil für Waiblingen: Die erst wieder von ihrem Kreuzbandriss genesene Lisa Fleischer kann behutsam aufgebaut werden.

Ege bringe gute Laune mit, so die Trainerin. Positive Stimmung kann das Team vor dem wegweisenden Spiel in Birkenau – in der Vorrunde siegte der VfL mit 37:28 – gut gebrauchen. Zimmermann will von ihrer Mannschaft sehen, dass „sie wieder das abruft, was sie kann und dass die Einstellung stimmt“. Besonders in der Abwehr müsse der VfL deutlich zulegen. Und vorne gehe es darum, die sehr offensive Abwehr der Birkenauer mit viel Tempo und Laufarbeit vor Probleme zu stellen. Bei Waiblingen steht hinter dem Einsatz von Stephanie Frick (Rücken) ein Fragezeichen.

Auch in Birkenau hat sich vor dem Abstiegskrimi personell etwas getan: Trainer Franz-Josef Höly ist zurückgetreten. „Das macht es nicht einfacher für uns“, sagt Zimmermann. Interimsweise gecoacht wird der TSV jetzt von den bisherigen Co-Trainern Michael Weber und Markus Scholl.

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