F1 – Katastrophale letzte 20 Minuten

7. Februar 2017

Tiger Girls – TSV Kandel 28:30 (17:12) 

Schmerzhafte Punktverluste im Abstiegskampf
 

[alb] Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben es verpasst, sich weiter vom Tabellenende abzusetzen. Aufgrund katastrophaler letzter 20 Minuten verloren sie das Heimspiel gegen Aufsteiger Kandel mit 28:30.

Der VfL hatte aus der Hinrunde noch etwas gutzumachen, die Partie in Kandel war mit drei Toren Rückstand verloren worden. Diesmal wollte Waiblingen sein wahres Können zeigen. Es begann schleppend. In der siebten Minute waren erst drei Tore gefallen. Dann wurde das Tempo erhöht, mit 3:2 führte der Gastgeber eine Minute später. Basierend auf einer sicheren Abwehr setzte sich der VfL auf 9:5 ab. Doch Kandel kämpfte sich heran. Beim 11:9 in der 22. Minute waren die Gäste wieder in Reichweite.

Zwar erhöhte Waiblingen den Vorsprung erneut auf vier Tore (13:9 und 14:10), Kandel aber ließ sich nicht abschütteln. Beim 14:12 nahm VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann eine Auszeit, um Abwehr und Angriff wieder mehr Struktur zu geben. Mit Erfolg: Bis zur Halbzeit kassierte die Mannschaft keinen Gegentreffer mehr und erzielte selbst drei Tore. Beim Stand vom 17:12 ging es in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte die überragende Mara Seitzer auf 18:12. Doch erneut spielten die Waiblingerinnen nicht konstant genug. Kandel kam wieder bis auf drei Tore heran (20:17). Dann wurde der VfL wieder stärker. 19 Minuten vor dem Ende lag er mit 22:17 in Front. Im Anschluss allerdings versagte die Waiblinger Defensive. Sie bekam weder die Ligabeste in der Torschützenliste Christina Wilhelm (13 Treffer gegen Waiblingen) noch Kreisläuferin Nadine Martin in den Griff. Und im Angriff agierte der VfL-Rückraum viel zu harmlos. Viele Würfe landeten im Block, hinzu kamen technische Fehler.

Kandel schaffte innerhalb weniger Minuten den Anschluss zum 22:23 und zwang die Waiblingerinnen zur Auszeit. Die sorgte im Gegensatz zur ersten Hälfte diesmal für keine Besserung. In der Defensive fehlte weiterhin komplett der Zugriff, im Angriff wurde teilweise planlos agiert. Lediglich Mara Seitzer, mit zehn Toren beste Torschützin des VfL, behielt die Nerven. Eine Zeitstrafe und eine Disqualifikation besiegelten für Waiblingen die bittere Niederlage, die Partie endete 28:30.

Nach den 40 ordentlichen Minuten hatte sich das Team mit der anschließend katastrophalen Leistung in Angriff und Abwehr um den wichtigen Sieg gebracht. Taktische Vorgaben wurden nicht umgesetzt, zudem fehlte es an der Cleverness. Die Trainingswoche muss intensiv genutzt werden, um am Samstag gegen den Tabellenvorletzten Birkenau einen Pflichtsieg einzufahren.

VfL Waiblingen: Fleischer, Nagy; Beyerle (4), Frick, Bauer, Seitzer (10), Remsing, Langenberg, Friedrich (2), Nikolovska (2), Castro, Goldmann, Bagocsi (7/1), Hagen (3).


Fotos: Lukas Edelmaier weitere Fotos unter bit.ly/2kNWMSt

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