F1 – Der VfL kommt nicht vom Fleck

13. Februar 2017

TSV Birkenau – VfL Waiblingen 22:22 (10:11)

[alb] Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben es erneut verpasst, einen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der 3. Liga zu landen. Beim Vorletzten TSV Birkenau, der daraufhin um einen Platz nach oben kletterte, gelang nur ein 22:22-Unentschieden.

Im wichtigen Auswärtsspiel sollte ein Sieg her, und dementsprechend motiviert traten die Frauen des VfL auf. Jedoch warfen auch die Gastgeberinnen alles in die Waagschale, was sie hatten. Die Waiblinger Defensive, die in der vorangegangenen Woche große Probleme bereitet hatte, stand diesmal deutlich besser. Der Abwehrverbund agierte kompakt, die Absprachen die gegnerische Kreisläuferin betreffend funktionierten, und es wurde rechtzeitig nach vorne gerückt, um Aktionen des Birkenauer Rückraums zu unterbinden. Und die VfLTorhüterin Tünde Nagy machte ihre Sache ebenfalls gut.

Nichts ist es geworden mit dem erhofften Sieg für Cora Goldmann und den VfL. Bild: Steinemann

Im Angriff hingegen zeigten sich beim VfL-Team altbekannte Schwächen. Vor allem bei den Abschlüssen machten sich die Remstälerinnen das Leben oft selber schwer. Zu viele Bälle trafen Pfosten und Latte, oder die Torhüterin des TSV parierte den Ball. Nach 21 Minuten stand es in dem von guten Abwehrreihen geprägten Spiel 8:7 für Birkenau. Nach dem 10:8 in der 23. Minute ließen die Gäste kein weiteres Tor bis zur Halbzeit mehr zu. Mit einer 11:10- Führung gingen sie in die Pause. In dieser wurde das Angriffsspiel besprochen. Die sehr offensive 3:2:1-Deckung des TSV bereitete dem Waiblinger Team unglaubliche Schwierigkeiten, es mussten Lösungen gefunden werden.

Nach Wiederanpfiff präsentierte sich die Abwehr der Gäste weiterhin von ihrer Schokoladenseite und ließ nicht viel zu. Im Angriff allerdings wurden jene Auftakthandlungen, die im Training geübt worden waren, von der Mannschaft nicht richtig umgesetzt. Vor allem deshalb, weil es an der Bewegung ohne Ball haperte. Auch das schnelle Zusammenspiel, das gegen eine offensive Abwehr unbedingt notwendig ist, war zu selten zu sehen. Stattdessen gab es viele Einzelaktionen, die oft von der gegnerischen Abwehr gestoppt wurden. So blieb die Waiblinger Trefferquote schwach. Auch weil die Spielerinnen zu oft Nerven zeigten und verwarfen, wenn doch mal gute Angriffe gelangen.

In der 51. Minute erzielte Barbara Bagocsi dennoch die 22:18-Führung für den VfL Waiblingen. Danach aber ließen die Birkenauer bis zum Ende keinen Treffer mehr zu. Als das 22:22 für den TSV fiel, waren noch dreieinhalb Minuten zu spielen. Doch keine Mannschaft schaffte es mehr, ein weiteres Tor zu erzielen. Es blieb bei der Punkteteilung, die keiner Mannschaft richtig weiterhilft.

VfL Waiblingen: Ege, Nagy (1); Beyerle (4), Frick (2), Bauer, Seitzer (1), Remsing (1), Langenberg, Friedrich (1), Nikolovska, Castro (1), Goldmann (1), Bagocsi (4/2), Hagen (6).

Quelle: zvw.de vom 13.02.2017

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