F1-VfL feiert Torfestival in Pforzheim

24. Januar 2017

[alb] In einem unglaublich schnellen und torreichen Spiel hat sich der VfL Waiblingen verdient mit 45:36 (21:17) beim Tabellenletzten TG 88 Pforzheim durchgesetzt.

Gegen das Schlusslicht spielte der VfL sein Können im Angriff aus, doch in der Abwehr haperte es. So stand es bereits nach vier Minuten 4:4. Weiterhin spielten beide Teams mit schwachen Abwehrreihen und dementsprechend hatten auch die Torhüterinnen einen schweren Stand.

Als Pforzheim die erste Auszeit in der 14. Minute nahm, führten die Waiblingerinnen mit 12:10. Im Anschluss verbesserte sich die Abwehr und der Angriff blieb weiterhin konsequent. So setzte sich die Mannschaft um Trainerin Kerstin Zimmermann auf ein 19:13 ab, ließ anschließend aber etwas nach und schloss nicht mehr mit der nötigen Konzentration und Konsequenz ab. So verkürzten die Pforzheimerinnen bis zum Halbzeitpfiff den Rückstand zum 17:21.

Recht schnell nach Wiederanpfiff machten die Remstälerinnen den Sack zu und ließen keinen Zweifel mehr, wer dieses Spiel gewinnen würde. Das schnelle Spiel nach vorne funktionierte sehr gut. Bereits in der 42. Minute warf der VfL das 30. Tor, während die Pforzheimerinnen erst 23-mal trafen.

Pforzheim versuchte alles, um den Waiblinger Angriff zu stoppen – doch erfolglos. Der VfL hatte immer die richtige Antwort auf die verschiedenen Abwehrformationen bis hin zur doppelten Manndeckung. Kreisläuferinnen, Außen- und Rückraumspielerinne: alle wussten, wie sie sich wann zu verhalten hatten und trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein.

40-Tore-Marke geknackt

In der 53. Minute knackte Waiblingen beim Stand von 30:40 die 40-Tore-Marke. Das weiterhin sehr torreiche Spiel bot keine Verschnaufpause bis zum Abpfiff. Das letzte Tor des Spiels gehörte Pforzheim, was am 45:36-Auswärtssieg der Waiblinger Frauenmannschaft nichts änderte.

Die Abwehr hat noch Luft nach oben, aber das starke Angriffsspiel überzeugte. Vor allem das schnelle Spiel nach vorne, bei dem vergangene Woche noch zu viele Fehler passierten, ist deutlich besser geworden. So gefiel auch die Treffsicherheit vom Siebenmeterstrich: Acht von neun Strafwürfen wurden verwandelt. Auch dass Lisa Fleischer nach ihrem Kreuzbandriss das erste Mal wieder zwischen den Pfosten stand – und dazu gleich 45 Minuten – war sehr erfreulich.

VfLWaiblingen: Fleischer, Nagy; Beyerle (2), Frick (6), Bauer, Seitzer (4), Langenberg (2), Friedrich (5), Castro (4), Goldmann (2), Bagocsi (9/3), Sinah Hagen (11/5), Sarah Hagen.

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