M1 – Halbzeit ohne Abwehr

12. Dezember 2016

HSG Schönbuch – VfL Waiblingen Handball  32:30 (10:14)

[fa] Wie schon in Altensteig vergibt der VfL Waiblingen die Gelegenheit, sich im vorderen Verfolgerfeld festzusetzen. Während vor zwei Wochen die mangelhafte Wurfquote ausschlaggebend war zeigte am Sonntag die Defensivabteilung in der zweiten Hälfte eine desaströse Leistung.

Obwohl Trainer Tim Baumgart unter der Woche nur mit einer Rumpftruppe trainieren konnte und mit Damir Marjanovic und Robin Brugger zwei wuchtige Rückraumschützen ausfielen starteten die Tigers hervorragend ins Spiel. Sowohl mit seinem variablen Angriffsspiel als auch mit der aufmerksamen Deckungsarbeit und einem gut aufgelegten Marc Krammer wusste der VFL zu gefallen. 5:1 führten die Gäste nach neun Minuten und dominierten eindeutig die Begegnung. Dieser 4 Tore Vorsprung hatte auch noch bei Halbzeitpfiff Bestand. Der VfL konnte einige Male Kreisläufer Lukas Baumgarten glänzend in Szene setzen, während Schönbuch verbissen kämpfte, um den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel sehr hektisch und zerfahren. Die eigentlich sehr faire Partie bekam vom Schiedsrichtergespann binnen 30 Minuten 12 2-Minutenstrafen aufgebrummt und nur noch sehr selten tummelten sich 12 Feldspieler auf dem Spielfeld. Die Remstäler vergeigten einige Angriffe während die HSG nun richtig ins Rollen kam. Nach dem schnellen Ausgleich zum 17:17 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, in dem die Abwehrarbeit auf beiden Seiten scheinbar völlig eingestellt wurde. Sicherlich spielte es hier auch eine Rolle, dass alle Spieler genau wussten, dass sie bei der kleinsten Berührung in Gefahr gerieten, auf die Strafbank verwiesen zu werden. Joakim Schwarz und Julian Linsenmaier nutzten die sich ergebenden Lücken treffsicher aus. Schönbuch erzielte die 28:27 Führung und den Gästen gelang danach immer nur noch der Ausgleichstreffer. Hierbei zeichnete sich Marco Melo mit seinem unbändigen Willen bei den letzten Treffern aus. Ausgerechnet im letzten Waiblinger Angriff blieb trotz schön herausgespielter Chance der Ausgleichstreffer verwehrt. Schönbuch scheiterte 15 Sekunden vor dem Ende zwar auch bei seinem letzten Wurf, doch Simon Schmid klatschte den Abpraller zum finalen 32:30 ins Tor.

Der VfL sollte nun unbedingt sein letztes Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Flein gewinnen, um einigermaßen beruhigt in die Weihnachtspause gehen zu können.

VfL Waiblingen: Krammer, Seeger; Grüninger, Linsenmaier 7/3, Melo 5, Luckert, Babjak 2, Gneiding 4/3, Schwarz 6, Baumgarten 6, Baumann .

 

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