F1 – VfL will zurück in die Spur finden

9. Dezember 2016

Zum Vorrunden-Abschluss kommt der Tabellenvierte Gröbenzell

[zvw] Unterschiedlicher hätte die Stimmungslage nach dem Derby in der 3. Liga Süd nicht sein können. Während die Handballerinnen des VfL Waiblingen wegen der 21:34-Schlappe Trübsal bliesen, war die Euphorie beim SC Korb groß. Zum Abschluss der Vorrunde will der VfL gegen den HCD Gröbenzell zurück in die Spur finden. Korb geht als Favorit ins Spiel bei der SG BBM Bietigheim II.



VfL Waiblingen (8. Platz, 9:11 Punkte) – HCD Gröbenzell (4. Platz, 14:4 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Wie schon in der vergangenen Saison kassierte Waiblingen in Korb auf gut Bayrisch eine Watschn. Zwölf Minuten lang hatten die Gäste gut gespielt, dann aber folgte ein furchtbarer, 16 Minuten währender Einbruch. „Es war kein Ergeben der Mannschaft, sondern eine Megablockade im Kollektiv“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. „Irgendwann haben alle die Hosen voll gehabt.“



In der Trainingswoche wurde die Niederlage aufgearbeitet. Es seien ein paar gute Einzelgespräche geführt worden. Positiv sei gewesen, dass die Spielerinnen nicht nach Entschuldigungen gesucht hätten. „Alle haben gesagt, dass wir jetzt an einem Strang ziehen müssen.“ Denn die Situation in der Tabelle ist angespannt, nur drei Punkte trennen den VfL von einem Abstiegsplatz. Da die Liga aber sehr ausgeglichen ist, könnte Waiblingen andererseits auch schnell wieder nach oben klettern.

Dass sich im letzten Vorrundenspiel mit Gröbenzell der Tabellenvierte in der Rundsporthalle vorstellt, Waiblingen also erneut Außenseiter ist, kommt Zimmermann nicht ungelegen. Denn der Druck sei nicht ganz so groß wie vor einer Partie gegen ein Team aus dem Tabellenkeller. Oberste Priorität hat für die Trainerin, dass der VfL zur Stärke wie beim Sieg gegen Möglingen zurückfindet. Und nach der Winterpause gelte es, jene Punkte zurückzuholen, die in der Vorrunde unter anderem gegen Kandel und Brombach verschenkt wurden. Sicher erneut ausfallen wird gegen Gröbenzell die verletzte Luisa Castro. Trotz Grippewelle hofft Zimmermann darauf, dass ansonsten alle Spielerinnen einsatzfähig sind.

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