M1-Waiblingen setzt sich im breiten Verfolgerfeld fest

21. November 2016

VfL Waiblingen Handball – SG Leonberg/Eltingen 29:25 (14:11)

[fa] Nach dem fünften Sieg in den letzten sechs Spielen kann sich der VfL mit nun 12:8 Punkten im breiten Verfolgerfeld der Württembergliga festsetzen. Beeindruckend wie souverän und abgeklärt das Waiblinger Team von Trainer Tim Baumgart den Erfolg gegen Leonberg eingefahren hat.

Nach einem eher verhaltenen Beginn, in dem sich der VfL nur durch die knallharten Siebenmeter von Damir Marjanovic durchsetzen konnte, kamen die Gastgeber über ihre gute Abwehrarbeit immer besser ins Spiel. Leonberg hatte große Mühe, zu Torerfolgen zu gelangen, zumal hinter der aggressiven Abwehr noch ein Marc Krammer in bestechender Form lauerte. Julian Linsenmaier, Richard Babjak und Lukas Baumgarten sorgten für die 5:3 Führung. Maßgeblichen Anteil, dass der Vorsprung danach auf vier Tore anstieg hatte Robin Brugger, der endlich befreiter aufspielte und mit seinen kernigen Würfen dem gegnerischer Torhüter kaum eine Chance lies. Die Halbzeitführung von 14:11 war die logische Konsequenz der optischen Überlegenheit des Waiblinger Spiels, dessen Haupttrumpf aber weiterhin die Defensive darstellte.

Zwar eröffnete Edgar Gneiding mit seinem 15:11 die zweite Hälfte, aber zunächst setzte nun die SG die Akzente und verkürzte den Rückstand beim 18:16 auf zwei Tore. Gerade in diesen kritischen Phasen behielt Waiblingen jedoch die notwendige Ruhe, hatte stets die richtige Antwort und vermittelte immer das Gefühl, der VfL könne die Begegnung gar nicht verlieren. Linsenmaier, Gneiding und Brugger waren die Protagonisten zur 5-Tore Führung, zudem hielt Krammer einen Siebenmeter. Beim 23:17 war mit sechs Treffern der größte Vorsprung des Spiels erreicht. Leonberg gab nie auf, kämpfte sich immer wieder auf vier Tore heran, ohne der Partie eine echte Wendung geben zu können. In der Bedrängnis des drohenden Zeitspiels erzielte Baumgarten in der 56. Minute das wichtige 27:23. Die endgültige Entscheidung fiel eine Minute später. Die Remstäler Tigers legten einen letzten Doppelschlag hin und Marco Melo schoss den letzten Waiblinger Treffer zum 29:24. Einen großen Anteil am Sieg hatte auch der in der Schlussviertelstunde eingewechselte Yannick Seeger mit zahlreichen Paraden und seinem sehr guten Stellungsspiel bei Würfen von den Außenpositionen.

Trotz der guten Serie bleibt die Lage in der Württembergliga durch die große Ausgeglichenheit sehr eng und das Waiblinger Trainergespann Baumgart/Rothe muss sein Team auf das kommende Auswärtsspiel in Altensteig fokussieren, um auch dort die nächsten Punkte einfahren zu können.

VfL WN: Seeger, Krammer, Brugger 6, Grüninger, Ader, Linsenmaier 5, Melo 4, Luckert, Babjak 3, Gneiding 2, Schwarz, Baumgarten 2, Marjanovic 7/6, Baumann.

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Quelle: ZVW.de 22.11.2016

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