F1-Favorit Waiblingen lässt nichts anbrennen

26. September 2016

ZVW.de vom 26.09.2016

Favorit Waiblingen lässt nichts anbrennen und setzt sich deutlich durch. 

Tiger Girls – HSG TB/TG 88 Pforzheim: 33:24 (17:10)

[pm] Nach dem Auftaktsieg in Regensburg haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen in der 3. Liga Süd auch ihr erstes Heimspiel erfolgreich bestritten. Das Team wurde seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang die HSG TB/TG 88 Pforzheim deutlich mit 33:24 (17:10).

In der Vorwoche hatte der VfL nur mit einem Tor Vorsprung gewonnen, diesmal sollten auch die Fans mit schwächeren Nerven das Spiel genießen können. Mit voll besetzter Bank startete die Heimmannschaft hochmotiviert und legte einen Blitzstart hin – 4:0 und 6:1. Der Gegner musste von der ersten Minute an einem Rückstand hinterherlaufen, und die Waiblingerinnen ließen nichts anbrennen. Nach einer etwas schwächeren Phase, in der die HSG auf 9:12 verkürzte, legten die VfL-Frauen richtig los und erhöhten dank einer starken Abwehr- und Torhüterleistung sowie konsequent gespielter Angriffe auf 16:9. Neuzugang Tabea Bauer fügte sich mit zwei Toren sehr gut ein. Kurz vor der Halbzeit musste der Gastgeber noch einen Gegentreffer hinnehmen, traf aber sofort selbst und ging mit einer beruhigenden 17:10-Führung in die Pause.

Nach Wiederbeginn agierten die Gastgeber nicht immer ganz konsequent. Bei den Abschlüssen fehlte die nötige Präzision und in der Abwehr wurde zu viel zugelassen. Trainerin Kerstin Zimmermann sagte: „Hier hätten wir den Sack zumachen müssen.“ Trotzdem ließen sich die Waiblinger nie unterkriegen. Nachdem der Vorsprung auf vier Tore geschrumpft war (18:14 und 19:15), gab das Team eine deutliche Antwort. Es legte einen bombastischen 9:0-Lauf hin und erhöhten auf 28:15. Das Spiel, jetzt endgültig entschieden, pendelte hin und her. Gegen Ende schafften die Gäste eine 4:0-Serie und kamen auf 24:31 heran, doch die letzten beiden Tore gehörten wieder Waiblingen. Die Mannschaft gewann mit 33:24.

Trainerin Kerstin Zimmermann lobte nach der Partie: „Ich war sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mädels, beide Torhüterinnen waren sehr gut.“ Lediglich mit der Strafwurfverwertung, zwei Treffer bei sechs Versuchen, haderte sie. Und kritisierte etwas den etwas verschlafenen Beginn der zweiten Hälfte und die 24 Gegentore. Hier sei noch Steigerungspotenzial vorhanden. Doch das trübte die Stimmung nach diesem klaren Sieg natürlich nicht.

VfL Waiblingen: Ionita, Nagy; Stadler (2), Beyerle (3), Frick (6), Bauer (3), Seitzer (5), Remsing, Langenberg, Friedrich (6/2), Nikolovska (2), Castro (1), Goldmann, Sin. Hagen (5).

Weitere Fotos: http://bit.ly/2dsOutd

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