M1-VfL empfängt einen Ligafavoriten

17. September 2016

ZVW.de vom 16.09.2016

Handball-Württembergliga, Männer: In der Rundsporthalle geht’s gegen die SG Schozach-Bottwartal

(pm/sch). Im ersten Heimspiel in der Württembergliga bekommen es die Handballer des VfL Waiblingen mit einem Team zu tun, das seit Jahren versucht, den Aufstieg zu schaffen. Auch diesmal gehört die SG Schozach-Bottwartal zu den Topfavoriten. Der VfL will den Fans ein tolles Spiel zeigen.

VfL Waiblingen (2:0 Punkte) – SG Schozach-Bottwartal (0:2 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Im Derby beim Aufsteiger Alfdorf setzte sich Waiblingen hauchdünn 28:27 durch. Nach einer 15:10-Führung zur Pause hatten die Gäste den TSV ins Spiel zurückkommen lassen. Es wurde spannend, doch am Ende nahm der VfL beide Punkte mit. „Daraus müssen wir lernen“, sagt Coach Tim Baumgart im Hinblick auf die schwere Aufgabe zu Hause gegen Bottwartal. Es gehe darum, die gute erste Hälfte mitzunehmen und 60 Minuten lang so zu kämpfen wie in den letzten zehn Minuten in Alfdorf.

Die Mannschaft sei gut vorbereitet auf die Heimpremiere, so Baumgart. „Alle freuen sich darauf und wollen den Fans zeigen, dass sich die harte Vorbereitung gelohnt hat.“ Die SG Bottwartal sei ein Aufstiegsanwärter. „Viele Spieler haben schon höherklassig gespielt.“ Zudem seien die Gäste nach der unerwarteten 25:28-Auftaktpleite in Neckarsulm sicher hochmotiviert. Waiblingen will den Kampf annehmen, alle Spieler sind einsatzbereit. Auch der im Alfdorf-Spiel am Fuß verletzte Edgar Gneiding ist wieder ins Training eingestiegen.

SKV Oberstenfeld (2:0 Punkte) – SF Schwaikheim (2:0 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Mit einem überraschenden 33:28-Auftaktsieg gegen den Oberliga-Absteiger TSV Schmiden sind die SF in die neue Saison gestartet. Getrübt wird der Erfolg allerdings durch die schwere Knieverletzung des Rückraumspielers Marvin Itterheim, der längere Zeit ausfallen wird.

Am Sonntag geht es zum SKV Oberstenfeld, der sein erstes Spiel beim TV Bittenfeld II 28:26 gewann und seine Abwehrstärke, überragend war Torhüter Nikolai Uhl, unter Beweis stellte. Für den Schwaikheimer Angriff gilt es, die großgewachsene Defensive ins Laufen zu bringen und das Spiel über die Außen zu forcieren. Aufpassen in der Abwehr müssen die SF auf die SKV-Rückraumachse mit den Koch-Brüdern und dem wurfgewaltigen Sebastian Sauerland sowie auf Kreisläufer Güngör Cakar. Mit einer ähnlich effektiven Angriffsleistung wie gegen Schmiden und einer noch besseren Abwehr könnte es mit einem Auswärtssieg klappen. Außer auf Itterheim muss Trainer Heiko Burmeister in der Vorrunde auf Wael Mamoka verzichten. Johannes Bayha ist ebenfalls noch verletzt.

TV Mundelsheim (2:0 Punkte) – TV Bittenfeld II (0:2 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Einen Fehlstart erwischte der TVB II gegen die abgezockte Mannschaft aus Oberstenfeld. In eigener Halle will das Team nur wenige Punkte abgeben, aber schon beim ersten Auftritt musste es den Gästen beide überlassen (26:28). „Die ersten 15 Minuten wurden verschlafen, da lagen wir bereits mit sieben Toren hinten“, kritisiert Trainer Roland Wissmann. Der TVB habe danach zwar Moral gezeigt. „Wir haben es aber versäumt, uns in der entscheidenden Phase, als wir ein Tor vorne lagen und mehrere Chancen hatten, den Vorsprung auszubauen, entscheidend abzusetzen.“

Nun sei die Mannschaft im Spiel beim Aufsteiger in Mundelsheim gefordert. Der ist glänzend in die Saison gestartet (31:30 beim TV Flein) und sehr heimstark. Für den TVB gelte es, die Abwehr zu stabilisieren sowie im Angriff die Fehlerquote zu minimieren und etwas mehr aufs Tempo zu drücken. Das Team wird mit demselben Kader wie gegen Oberstenfeld antreten.

SG BBM Bietigheim II (0:2 Punkte) – TSV Alfdorf/Lorch (0:2 Punkte; Samstag, 17.30 Uhr). Licht und Schatten prägten das erste Spiel des Aufsteigers. 27:28 unterlag Alfdorf im Derby dem VfL Waiblingen. „Das Spiel stand Spitz auf Knopf“, sagt TSV-Trainer Daniel Wieczorek. Nach schwacher erster Hälfte war Alfdorf zur Pause 10:15 zurückgelegen. Danach steigerte sich das Team beachtlich, glich aus und führte zur 52. Minute sogar mit zwei Toren. Am Ende indes waren die Punkte doch weg. „Es überwiegt die Enttäuschung, aber auf dieser Leistung können wir aufbauen. Es gibt noch viel Potenzial nach oben.“

Auch in Bietigheim sei was drin, wenn der TSV es schaffe, über längere Zeit auf hohem Niveau zu spielen. Trotzdem: Die SG ist Favorit. „Bietigheim hat eine gut ausgebildete, junge, dynamische Mannschaft“, sagt Wieczorek anerkennend. Fraglich ist bei Alfdorf der Einsatz von Keeper Michael Saur (Probleme mit dem Kreuz) und Dominik Sos (leichtes Schleudertrauma).

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