F1 – Waiblingen holt zum sechsten Mal den Titel

1. Mai 2016

Württembergischer Handballpokal der Frauen: Waiblingen holt zum 6. Mal den Titel 

[fa] Im Final Four in Möglingen setzten sich am Samstagabend die Frauen des VfL Waiblingen Handball im Drittligaduell gegen den TV Möglingen mit 27:20 durch. Im Halbfinale hatten die Remstälerinnen den SC Lehr im 38:24 deutlich distanziert. Nur eine Woche nach der Sicherung des Klassenerhalts konnten die VfL Damen befreit aufspielen und verdient den Wimpel vom HVW Vizepräsidenten Kurt Ostwald entgegennehmen.

VfL Waiblingen Handball – SC Lehr 38:24 (15:11)

Bis zum 12:11 hielt der unterklassige Außenseiter aus Lehr hervorragend mit ehe in den letzten beiden Minuten der ersten Hälfte Annika Friedrich und zweimal Nina Beyerle zum zumindest einigermaßen beruhigenden 15:11 Vorsprung trafen. Auch nach der Pause traf zunächst nur der Drittligist, Cora Goldmann und zweimal Mara Seitzer erhöhten auf 18:11 und binnen weniger Minuten war die Begegnung quasi entschieden. Trotzdem gab es noch einen Aufreger: Waiblingens einzige Torhüterin Tünde Nagy verletzte sich leicht und wurde in der Schlussviertelstunde von Feldspielerin Annika Friedrich abgelöst, die die ungewohnte Aufgabe hervorragend löste. Nach der eher verkrampften ersten Hälfte erzielten die Remstälerinnen immerhin 23 Tore und gewannen deutlich mit 38:24.

VfL WN: Nagy, Friedrich 2/1, Stadler 4, Beyerle 3, Frick 5, Seitzer 9, Remsing 1, Pilekova 5, Barth, Goldmann 2, Hagen 7/1, Bagocsi.


Fotos: Fabian König weitere Fotos hier: bit.ly/1rqmo7T

 

TV Möglingen – VfL Wailbingen Handball 20:27 (9:13)

Die spannendste Frage in der einstündigen Pause durfte zu Spielbeginn positiv beantwortet werden: Tünde Nagy war nicht nur einsatzfähig sondern dominierte die Anfangsviertelstunde. Nur einen einzigen Treffer ließ Nagy in den ersten 16 Minuten zu und brachte die Möglinger Angreiferinnen zur Verzweiflung. Barbara Bagocsi erhöhte die Führung bein 12:6 auf sechs Tore. Doch die Gastgeberinnen fanden nun besser ins Spiel und blieben beim Halbzeitstand von 13:9 immerhin noch in Reichweite. Die agile Stefanie Frick und Cora Goldmann am Kreis bauten den Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit bis auf neun Tore aus. Möglingen reagierte mit einer sehr offensiven Deckungsformation, nahm teilweise drei Waiblinger Spielerinnen in Manndeckung und veranstaltete damit zumindestens ein großes Durcheinander. Trotz einiger unnötiger Ballverluste beherrschte der VfL recht souverän das Geschehen. Der Vorsprung pendelte meist um die acht Tore. Mit dem 27:20 Sieg endete für die Schützlinge von Trainerin Kerstin Zimmermann schließlich nicht nur der anstrengende Tag sondern die hochdramatische Saison mit dem doppelten Happyend Klassenerhalt und Pokaltriumpf.

VfL WN: Nagy, Friedrich 3/3, Stadler, Beyerle 2, Frick 4, Seitzer 3, Remsing, Pilekova 3, Barth, Goldmann 3, Hagen 4, Bagocsi 5.


Fotos: Fabian König weitere Fotos hier: bit.ly/1TnzCbP

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