Die Jugend stellt sich vor: Unsere Koordination

18. Mai 2016

[jk] Zur neuen Saison werden an vielen Stellen alte Bekannte ihre Aufgaben weiter fortführen. Aber auch neue Gesichter wollen sich im Verein mit ihrem Wissen und ihrem Können einbringen. Ebenso treten andere an neu geschaffene Positionen. Nicht nur im Bereich der Aktiven darf sich der VfL Waiblingen über bestimmte Personalien freuen. Auch in der Jugend soll aus einer guten Mischung zwischen Erfahrung, Wissen und neuen Ideen produktiv gearbeitet werden. So hat Nadir Arif die Position des Jugendkoordinators zugunsten der neuen Stelle als Geschäftsstellenleiter gewechselt und nebenbei für eine geregelte Nachfolge gesorgt. An Stelle der Einfachbesetzung soll sich in Zukunft ein Team um die sportliche und gemeinschaftliche Entwicklung der Mannschaften im Jugendbereich des VfL kümmern. Dieses Team besteht aus Jan Kugel, Bea Keil und Adrian Müller und bietet somit die ideale Mischung aus Erfahrung, Identifikation und Handlungsnähe. Als Jugendleitung wird sich weiterhin Melanie Ader um Organisatorisches kümmern. „Ich bin überzeugt, dass so eine tolle Arbeit möglich ist. Die Kommunikation unter ihnen stimmt und sie haben tolle Ideen. Ich bin mir sicher, dass sie diese auch mit der Zeit umsetzten können“, so Arif.

Warum gleich drei Verantwortliche mag man sich fragen? Darauf ist eine klare Antwort zugeben. Nicht nur, dass so die Arbeit verteilt ist, sondern auch, dass alle ihre Zuständigkeitsbereiche haben und sie in den jeweiligen Tätigkeiten vertraut sind, beziehungsweise dafür mehrmals die Woche in der Halle stehen.

Für quasi die „Koordination der Koordination“ ist Jan Kugel zuständig. Als Jugendkoordinator soll er dabei für die Kommunikation und Administration der Jugend und deren Koordination verantwortlich sein. Als Lehramtsstudent mit unteranderem dem Fach Sportwissenschaft an der Universität Stuttgart konnte er die Lehrinhalte mit der Erfahrung als Trainier in den Jugendmannschaften des VfL erproben.

Ihm zur Seite stehen wird Bea Keil. Sie wird sich um den weiblichen Bereich kümmern. Noch bekannt als Spielerin, wird sie nun als Trainerin und Jugendkoordinatorin ihre 30-jährige Handballerfahrung für die Jugend des VfL einbringen. Bea Keil „ist besonders wichtig, dass wir den Mädels den Spaß am Handball näher bringen und dabei jede Einzelne fordern und fördern um so die Mannschaften als Team an ihre Ziele zu bringen.“

Auf den männlichen Bereich wird sich Adrian Müller konzentrieren. Der Masterstudent lief nicht nicht nur als Jugendspieler, sondern auch als Aktiver in der Württembergliga für den VfL auf. Als Trainer sammelte er seit 2010 durchgehend Erfahrung. In den letzen zwei Jahren zeigte seine Jugendmannschaft in der Württembergliga eindrucksvoll welches Potenzial in der Jugend des VfL steckt. „Die Mannschaften sollen sich so weit wie möglich entwickeln. Dafür ist eine individuelle Förderung unerlässlich. Der Spaß darf dabei natürlich nicht zu kurz kommen“, freut sich Adrian auf seine neue Aufgabe. Für ihn ist Handball „einfach unersetzlich!“

Für die kommende Spielzeit haben sich die drei ein klares Ziel gesetzt. „Wir wollen einen Grundstein für die Jugendarbeit im VfL legen auf den man aufbauen kann“, so Jan Kugel. „Natürlich haben wir konkrete Vorstellungen und auch schon einige Dinge angepackt, aber wie auch im Sport braucht Entwicklung seine Zeit.“ Der geplante Grundstein besteht dabei aus mehreren teilen. Sportlich, Intern, aber auch nach Außen soll was passieren.

Was das Sportliche angeht, wird mit den Jugendtrainern in mehrere Werkstätten die neue Konzeption einerseits vorgestellt und gegebenenfalls korrigiert, andererseits überdacht und vermittelt. Ziel soll ganz klar sein, die Trainingsqualität zu optimieren und dabei allen Trainern Handlungshilfe und Orientierung zu geben um den Spielerinnen und Spielern die Entwicklung und Förderung im Handball bieten zu können. Um nachhaltig zu handeln sollen dabei auch die sportliche Leitung der Aktiven einbezogen werden. Wie schon berichtet, spielen für die Trainer und Verantwortliche auch Fortbildungen eine Rolle. Getan hat sich für die Spielerinnen und Spieler handballerisch auch schon einiges. Dem montäglichen Athletiktraining soll ein Torwarttraining, beginnend nach Pfingsten, folgen. „Ich denke wir haben da schon an vielen Punkten gut angesetzt. Natürlich liegt es jetzt zum einen an uns, dass wir hier das Niveau anpassen und sichern, zum anderen natürlich an unseren Mannschaften, dass sie dieses Angebot nutzen“, meint Jan Kugel. Intern wird vor allem die Organisation verbessert. Dazu gehört die Kommunikation unter den Trainern und im Verein, aber auch der Kontakt mit den Eltern und Kindern zu fördern. Was das Interne angeht hat durch Veranstaltungen die Umsetzung zu teilen schon stattgefunden. Nicht nur die Ausfahrt zum Kolding-Cup nach Dänemark, sondern auch mehrere Turniere der einzelnen Mannschaften sind dabei lobend zu erwähnen und zeigen welcher Zusammenhalt möglich ist. Da freut man sich auf die kommenden Aktionen wie beispielweise den Allgäu-Cup in Wangen. In der nun anstehenden Spielzeit lockt das Sommerfest ebenso wie gemeinsame Spielbesuche unserer Aktiven. Nach Außen sollen primär Arbeit und Absicht transparenter gemacht werden. Dafür stellt sich nicht nur die Koordination mit ihren Zielen vor und bietet ihren Kontakt an, auch die Trainer der Jugendmannschaften verdienen sich mit und für ihre Arbeit eine Plattform.

Kontakt Jugendkoordination:

Jan Kugel
E-Mail: jan [dot] kugel [at] handball-waiblingen [dot] de

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