F1-VfL will den vierten Sieg in Serie

1. April 2016

Erfolg in Pforzheim könnte Vorentscheidung im Abstiegskampf bedeuten / Neue Spielerin: Barbara Bagosci

Vier Spiele vor Saisonende haben sich die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen mit zuletzt drei Siegen ein Drei-Punkte-Polster erarbeitet. „Ich hoffe, die Serie geht nicht in Pforzheim zu Ende“, sagt die Trainerin Kerstin Zimmermann. Kurzfristig verstärkt hat sich der VfL mit der Ungarin Barbara Bagocsi.

HSG TB/TG Pforzheim (8. Platz, 15:21 Punkte) – VfL Waiblingen (9. Platz, 14:22 Punkte/Samstag, 18 Uhr). 41:34 in Holzheim, 27:24 gegen Korb und zuletzt 31:24 gegen Freiburg – der VfL Waiblingen scheint gut gerüstet für die finalen vier Spiele im Abstiegskampf. Immerhin drei Punkte Vorsprung hat sich das Team erarbeitet vor dem Konkurrenten HSG Sulzbach/Leidersbach. „Wir sind aber noch längst nicht durch und müssen weiterhin konzentriert weitermachen“, sagt die Trainerin Kerstin Zimmermann – zumal die HSG das vergleichsweise leichtere Restprogramm habe. Einen gewaltigen Schritt jedoch kann der VfL am Samstag mit einem Sieg in Pforzheim machen. Die HSG ist, bei einem Punkt mehr als der VfL, selbst noch nicht ganz sorgenfrei.

Zimmermann ist vorsichtig optimistisch. „So langsam erkennt man Struktur in der Mannschaft, wir machen wieder die einfachen Dinge.“ Gegen die dezimiert angereisten Freiburgerinnen indes war sie nicht hundertprozentig zufrieden.

Im kommenden Spiel müsse sich ihr Team steigern, beim 25:27 im Hinspiel machte der VfL mit den Pforzheimerinnen schlechte Erfahrungen. Zimmermann ist überrascht, dass die HSG auch ohne ihre verletzte und eminent wichtige Spielerin Nastja Antonewitch gute Ergebnisse liefert. Ein besonderes Kunststück gelang Pforzheim beim Tabellenzweiten SV Allensbach, wo es nach einem Sieben-Tore-Rückstand noch 35:35-Unentschieden spielte.

Zimmermann kann in Pforzheim erneut auf die reaktivierte Zofia Fialekova zählen. Sie bringe mit ihrer positiven Ausstrahlung eine große Stabilität in die Mannschaft. Im Mittelblock wird sie eine neue Kollegin haben: Eigentlich waren die VfL-Verantwortlichen auf der Suche nach Verstärkungen für die neue Saison. Weil die Ungarin Barbara Bagocsi jedoch zuletzt ohne Verein war, kann sie umgehend eingreifen. „Sie war im Probetraining und hat sofort zugesagt“, sagt Zimmermann. Die 28-Jährige, die im Angriff auf beiden Halbpositionen spielt, sei körperlich fit. Bagocsi spielte früher unter anderem in Bietigheim.

Waiblingen wird in Bestbesetzung nach Pforzheim fahren.

Quelle: ZVW.de vom 01.04.2016

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