F1-Heimspiel gegen TSG Ketsch

8. April 2016

VfL Waiblingen (9. Platz, 14:24 Punkte) – TSG Ketsch (1. Platz, 36:2 Punkte; Samstag, 14.15 Uhr). Mit einem Erfolg bei der Mannschaft der HSG TB/TG Pforzheim hätte Waiblingen den Klassenerhalt wohl so gut wie in der Tasche gehabt. Doch das Team fiel in alte Verhaltensmuster zurück und unterlag, nachdem sie bis kurz vor Schluss stets geführt hatte, noch mit 26:27. Pforzheim erzielte den Siegtreffer in den letzten Sekunden der Partie.

Die VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann war nach der unnötigen Pleite zutiefst enttäuscht: „Das wäre für uns der Big Point gewesen.“ Was war der Grund für die Niederlage? „Vielleicht haben wir uns nach der Vier-Tore-Führung zu siegessicher gefühlt.“ Und manche seien möglicherweise auch zu selbstgefällig gewesen. Dass Regensburg, Kontrahent im Abstiegskampf, am selben Spieltag auch noch sensationell dem Tabellenersten Ketsch die erste Niederlage zufügte, trübte die Stimmung beim VfL zusätzlich.

Zumindest am Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat sich nichts geändert. Drei Punkte sind’s auf Sulzbach, Regensburg liegt jetzt nur noch einen weiteren Punkt dahinter. Der nächste Spieltag wird wieder spannend. Sulzbach empfängt die HSG Pforzheim. „Es ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass sie dort gewinnt.“ Also sollte der VfL tunlichst selbst punkten. Gegner im Heimspiel in der Rundsporthalle ist jedoch der Tabellenerste Ketsch.

Kerstin Zimmermann gibt sich kämpferisch: „Für uns ist es jetzt egal, gegen welchen Gegner wir spielen. Wir müssen nur noch in Punkten denken.“ Regensburg habe gezeigt, dass auch die TSG nicht unschlagbar ist. Warum also sollte Waiblingen, das in der Vorrunde 25:30 unterlag, chancenlos sein? „Ich weiß, dass die Mannschaft alles geben wird.“ Weiterhin für den VfL in der Abwehr spielen wird trotz ihrer zahlreichen Verletzungen Zofia Fialekova. „Dafür Hut ab. Sie ist für uns als Mannschaft sehr wichtig.“

Um gegen Ketsch zu bestehen, müsse der VfL das „zweitligareife“ (Zimmermann) Gegenstoßverhalten der TSG unterbinden und insbesondere die Kreise von Katrin Schneider einengen. Bei Waiblingen sind wohl alle Spielerinnen an Bord. Marisa Remsing kann zwar aus beruflichen Gründen seit Anfang April nicht mehr am Training teilnehmen, wird aber weiterhin für den VfL spielen.

Quelle: ZVW.de vom 08.04.2016

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