M1-Schwaches Schlussdrittel

14. März 2016

 TV Flein – VFL Waiblingen 33:27 (11:12)

[fa] Ohne zu glänzen führte Waiblingen in der 38. Minute mit 17:16 und vieles deutete auf eine zumindest spannende Schlussphase hin. Doch keine fünf Minuten später führten die emotional auf einem ganz anderen Level spielenden Fleiner mit 23:18 und die Begegnung war entschieden.

Zwar kehrten die Verletzten Arne Baumann und Christian Tutsch zurück in den Kader doch dafür musste Trainer Maik Hammelmann auf den erkrankten Kai Liebing verzichten.  Hammelmann begann deshalb mit der Rückraumachse Brugger – Schwarz – Marjanovic. Vor allem Joakim Schwarz fand gut ins Spiel und erzielte beim 5:4 bereits seinen zweiten Treffer. Stefan Doll bekam bei zahlreichen TV Würfen seine Fingerspitzen zwischen Ball und Tor und kontinuierlich wuchs der Waiblinger Vorsprung. Lukas Baumgarten war am Kreis kaum mit fairen Mitteln zu stoppen und er erzielte mit dem 11:8 die höchste Führung nach 24 Minuten.  Die  Fleiner Mannschaft hingegen konzentrierte sich von der ersten Minute an sowohl auf der Bank wie auch auf dem Feld auf das Protestieren gegen sämtliche strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Und anscheinend benötigte die Mannschaft diesen emotionalen Extraschub, um sich noch extremer zu motivieren. Die einzige Zeitstrafe wegen Meckerns – eigentlich viel zu wenig – konnte dabei vernachlässigend hingenommen werden.  Überhaupt machte Waiblingen aus seinen Überzahlsituationen viel zu wenig und musste bereits kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit den ersten Rückstand seit der 5. Minute hinnehmen. Mit erfolgreichen Einzelaktionen durch Damir Marjanovic und Jan Asmuth blieb der VFL zunächst noch auf Tuchfühlung. In den wenigen Fällen, in denen der Ball auf Außen durchgestoßen wurde überzeugte in der zweiten Halbzeit Tobias Henkel als sicherer Vollstrecker.

Doch dann kam die angesprochene 38. Minute und die Gäste wurden geradezu überrollt. Christoph Köngeter und Ivan Miletic trafen nach Belieben, zudem hielt Wojciech Honisch prächtig. Über 23:18 zogen die Gastgeber bis auf 29:21 davon. Mit diesem 13:4 Lauf binnen 15 Minuten wurden dem VFL zumindest an diesem Sonntag eindeutig seine Grenzen aufgezeigt. Die Niederlage war damit natürlich besiegelt. Erst danach beteiligte die Waiblinger Mannschaft sich wieder am Spiel, verlor am Ende jedoch deutlich mit 27:33.

In den folgenden nicht minderschweren Aufgaben muss es dem VFL gelingen, über 60 Minuten an die Leistungsgrenze zu gehen. Sonst werden weitere Siege kaum möglich sein.

Doll, Hämmerling; Brugger 2, Koch, Kallenberg, Mayer, Schwarz 2, Baumgarten 5, Tutsch, Baumann, Marjanovic 7, Asmuth 8/4, Henkel 3. 

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