F1-Spiel gegen Freiburg

18. März 2016

VfL Waiblingen (9. Platz, 12:22 Punkte) – HSG Freiburg (5. Platz, 18:16 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). 

„Bärenwichtig“ sei der 27:24- Derbysieg gegen Korb gewesen, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. Es war ein Superspiel von uns.“ Vor allem Einstellung und Kampfgeist der Waiblinger überzeugten Verantwortliche und Fans. „Und das, obwohl wir drei Verletzte hatten. Da bin ich schon stolz auf meine Mannschaft.“ Sehr wichtig gewesen sei das überraschende Comeback von Zofia Fialekova, die insbesondere in der Abwehr für viel Sicherheit sorgte. Außerdem lobt Zimmermann Simona Pilekova. Sie hatte zwar zu Beginn der Partie viele Bälle verworfen, steckte aber nicht auf und avancierte mit acht Treffern zur besten Schützin auf dem Feld. So etwas nennt man Klasse.

Und noch etwas hat der Trainerin ganz besonders gefallen: Wie schon im Spiel gegen den Tabellenletzten TV Holzheim brach die Mannschaft in den letzten 15 Minuten nicht ein – sonst ein großes Problem in dieser Drittliga-Saison –, sondern steigerte sich sogar. Das schmeckte dem Gegner sichtlich nicht. „Wo wir eine Schippe draufgelegt haben, hat man gemerkt, dass Korb abbaut.“

Nach zwei Siegen in Folge ist Zimmermann optimistisch, dass die VfL-Spielerinnen das nötige Selbstvertrauen für weitere Erfolge getankt haben. Denn die Lage im Abstiegskampf bleibt prekär. Die Sulzbacher, die als Drittletzter den ersten Abstiegsplatz belegen, werden wohl am Samstag zwei Zähler in der Partie gegen das punktlose Schlusslicht Holzheim einsacken. Verliert der Viertletzte Waiblingen sein Spiel tags darauf, wäre die HSG wieder bis auf einen Punkt dran.

Es gilt also, zu Hause gegen das Team aus Freiburg zu gewinnen. Die HSG hat sich nach einem personellen Umbruch stabilisiert und ist Fünfter. In der Vorrunde waren die verletzungsbedingt geschwächten Waiblinger mit 20:25 unterlegen. Diesmal will der VfL in der Rundsporthalle den Spieß umdrehen. „Es ist ein Sieg drin.“ Dafür müsse Waiblingen unter anderem die Kreise der wurfstarken Spielmacherin Nadine Czok einengen.

Allerdings hat die Grippewelle den VfL Waiblingen nach wie vor im Griff. Angeschlagen sind Annika Friedrich und Torhüterin Lisa Fleischer, ihr Einsatz ist fraglich. Nina Beyerle und Cora Goldmann werden zwar ins Team zurückkehren, sind aber noch geschwächt. Ob Zofia Fialekova noch einmal spielen wird, „weiß ich nicht“, so Kerstin Zimmermann.

Quelle: ZVW.de vom 18.3.2016

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