F1-Siegesserie hält an

21. März 2016

VfL Waiblingen Handball – HSG Freiburg 31:24 (13:11)

[fa] Wie üblich gewinnen am Ende einer Spielrunde oft Mannschaften, die noch um den Klassenerhalt kämpfen gegen Teams aus dem Niemandsland. Deshalb konnte sich Waiblingen auch nicht auf seinen beiden zuletzt eingefahrenen Siegen ausruhen sondern musste nachlegen – und der VFL tat dies eindrucksvoll. Nach einer überlegen geführten zweiten Halbzeit schickten die Stauferstädter die Freiburgerinnen mit einer 31:24 Packung auf den Nachhauseweg.

Dass es um sehr viel ging, merkte man den Gastgeberinnen in der Anfangsphase deutlich an. Nur ein Tor gelang dem Team von Trainerin Kerstin Zimmermann in den ersten sieben Minuten und die Gäste führten mit 4:1. Trotzdem sahen die Zuschauer, dass Freiburg an diesem Sonntag sicherlich kein übermächtiger Gegner sein würde. Mit nur zwei Auswechselspielerinnen angereist versuchte die HSG von Anfang an, wenn sie keinen Erfolg in der ersten Welle hatten, sehr lange Angriffe zu spielen. Immer wieder ging die Hand der Schiedsrichter zum passiven Warnzeichen nach oben, doch regelmäßig verzweifelte die Waiblinger Abwehr und Torhüterin Tünde Nagy an Carolin Spinner, die alle ihre fünf Treffer bei drohendem Zeitspiel erzielte. Es dauerte bis zur 17. Minute als Stephanie Frick mit einem Doppelschlag zum 6:6 den ersten Ausgleich erzielen konnte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand dass es die „Frickschen“ Festspiele werden sollten. In der 28. Minute erzielte Freiburg mit dem 11:10 seine letzte Führung. So lange dauerte es bis der VFL seine Nervosität endgültig abgelegt hatte und den Turbo einschaltete. Nina Beyerle und Mara Seitzer holten sich die Führung zurück und auch der Halbzeitpfiff konnte Waiblingen nicht mehr aufhalten.

Nahtlos ging es zu Beginn der zweiten Halbzeit weiter mit dem Ansturm der Remstälerinnen. Über 16:11 baute der VFL seinen Vorsprung binnen weniger Minuten bis zum 19:12 auf sieben Tore aus. Mit diesem 9:1 Lauf standen die Zeichen eindeutig auf Sieg. Cora Goldmann am Kreis, Beyerle und Simona Pilekova auf den Halbpositionen, die starke Flügelzange Frick und Seitzer – Freiburg war einfach überfordert. Dazu leitete Sinah Hagen intelligent das Spiel und Sofia Fialekova hielt die Abwehr zusammen. Lediglich beim 20:15 schnupperte Freiburg noch einmal an einer kleinen Ergebnisverbesserung. Doch vor allem die zehnfache Torschützin Stephanie Frick hatte etwas dagegen und ihr VFL zog gnadenlos auf 25:16 nach nur 45 Spielminuten davon. Kerstin Zimmermann wechselte nun munter durch und auch Annika Friedrich, Marisa Remsing und Madeleine Barth fügten sich nahtlos in das Spiel ein.

Am Ende gewann Waiblingen hochverdient mit 31:24 und hielt seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Punkte. Nach Ostern geht es nun am viertletzten Spieltag nach Pforzheim, die nur ein Punkt vor dem VFL liegen. Ein weiterer Sieg wäre schon ein riesen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

VfL WN: Fleischer, Nagy, Friedrich 3/2, Stadler, Beyerle 4, Frick 10, Seitzer 3, Remsing, Pilekova 5, Fialekova, Barth 1, Goldmann 3, Hagen 2/1

noch mehr Fotos unter: http://bit.ly/1Rc0ttb  Fotos: Lukas Edelmaier

 

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