F1-Unnötige Niederlage gegen Allensbach

15. Februar 2016

Zweite unnötige Niederlage gegen Allensbach

VfL Waiblingen Handball – SV Allensbach 21:22 (9:8)

[sl] Wie bereits im Vorrundenspiel hatte es der VfL selbst in der Hand beide punkte zu holen. Erneut waren die Waiblinger in der „Crunch-Time“ nicht clever genug und ließen sich noch die Butter vom Brot nehmen.

Allensbach spielte von Beginn an eine sehr offensive Abwehr, mit welcher der VfL zuerst nicht zu recht kam. Aber auch das Waiblinger 6:0 Abwehrbollwerk stand und so egalisierten sich beide Mannschaften zu Beginn der Partie und liefen mehrfach ins Zeitspiel. Erst in der 5. Spielminute erzielten die Gäste durch Greinert die 1:0 Führung. Allensbach war nun im Spiel angekommen und erhöhte schnell auf 3:0. Erst jetzt wachte Waiblingen auf und ging durch Frick mit 4:3 in Führung (11.) Die nächsten fünf Spielminuten waren dann ein Festival der technischen Fehler auf beiden Seiten, so dass Trainerin Zimmermann gezwungen war, die erste Auszeit zu nehmen. Diese zeigte auch sofort Wirkung, durch Treffer von Pilekova, Frick, Friedrich und Seitzer zog der VfL auf 8:5 davon. Ganze neun Spielminuten erzielte der SVA keinen einzigen Treffer. Dann war Allensbach wieder da und konnte vor der Pause durch Hübner noch auf 9:8 verkürzen. Waiblingen zeigte in Halbzeit eins eine stabile Abwehr mit einer sehr gut aufgelegten Nagy im Tor und hätte bei besserer Chancenverwertung bereits deutlicher führen müssen.

Anders als in Vorspiel kam der VfL hellwach aus der Kabine. Allensbach erzielte acht Minuten kein Tor und ein erneuter Treffer von Pilekova brachte die 13:9 Führung.
In dieser Zeit schaffte es der VfL aber nicht, sich deutlicher abzusetzen. Im Gegenteil, Allensbach kam wieder auf und erzielte in der 52. Spielminute den 17:17 Ausgleich. Wieder war Zimmermann gezwungen die Auszeit zu nehmen. In der 54. Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Pilekova verletzte sich bei einer Abwehraktion, Nagy erhielt eine zwei Minutenstrafe und Holz markierte durch einen verwandelten Siebenmeter die 18:17 Führung für die Gäste. Waiblingen sichtlich konsterniert musste noch zwei weitere Treffer der Allensbacher in Folge hinnehmen und lag 5 Minuten vor Spielende mit 20:17 im Hintertreffen. Doch es spricht für den neuen VfL, dass er nicht aufgab sondern sich noch einmal zurück kämpfte und durch Frick, dreißig Sekunden vor Ende, wieder auf 22:21 dran war. Die Allensbacher schaukelten geschickt die letzten Sekunden runter und nahmen beide Punkte mit zurück an den Bodensee.

Viele vergebene Torchancen im Angriff waren der Grund warum der VfL an diesem Sonntag leer ausging. Die Moral der Truppe, die starke Abwehr und eine glänzende Nagy im Tor machen trotzdem Hoffnung im Abstiegskampf.

VfL: Fleischer; Nagy; Friedrich (2/1), Stadler (1), Beyerle (5), Frick (4), Seitzer (2), Remsing Pilekova (4), Kozar-Topalovic, Barth, Goldmann (1), Hagen (2).

15.02.2016 suedkurier.de „Zittersieg vor dem Spitzenspiel“

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