F1-Erneute Niederlage dank schwacher zweiter Halbzeit

21. Februar 2016

HSG Sulzbach-Leidersbach – VfL Waiblingen Handball 35:32 (16:19)

[FA] Wöchentlich grüßt das Murmeltier: wieder einmal verliert der VfL ein Drittligaspiel gegen eine Mannschaft, die er in der ersten Halbzeit eindeutig beherrscht hat. Lag es in der Vorwoche gegen den Tabellenzweiten Allensbach noch an den letzten zehn Minuten, kippte die Begegnung in Sulzbach bereits nach 35 Minuten. Der VfL verpasst damit zwei wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib und muss Gegner Sulzbach nach Pluspunkten an sich vorbeiziehen lassen. Doch noch bleiben sieben Spiele, um das Ganze zu revidieren.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase stand es nach acht Minuten 5:5, ehe der VfL Express richtig Fahrt aufnahm. Bis zum 9:10 blieben die Gastgeberinnen noch auf Tuchfühlung, dann wurde es deutlich. Mara Seitzer, die zehnfache Torschützin Stephanie Frick und Nina Beyerle erhöhten auf 13:9. Nach dem 13:10 erzielte die sehr agile Stephanie Frick einen lupenreinen Hattrick und bescherte ihrem VfL mit dem 16:10 die höchste Führung des gesamten Spiels. Rückblickend betrachtet, war es durchaus ärgerlich, wie die Schlussphase der ersten Halbzeit verlief. So konnten die Gastgeberinnen mit der Halbzeitsirene noch auf 16:19 verkürzen.

Auch der Start der zweiten Halbzeit verlief alles andere als optimal. Zwei schnelle Tore der HSG, eine Zweiminutenstrafe gegen Simona Pilekova, der Vorsprung schmolz viel zu schnell dahin. Bereits nach 33 Minuten fiel der 20:20 Ausgleich. Cora Goldmann und Sinah Hagen konnten Waiblingen 22:20 noch einmal in Führung werfen. Aber in der 41. Minute war es dann schließlich soweit: mit einem Doppelschlag erzielte die zehnfache Torschützin Julia Diehl nicht nur den Ausgleich sondern mit dem 25:24 die bisher erste HSG-Führung. Spätestens nach dem 28:27 durch Simona Pilekova brach der VfL endgültig auseinander. Sulzbach erzielte drei Treffer in Serie und obwohl noch zwölf Minuten zu spielen waren, bedeutete dieses 31:27 bereits die Vorentscheidung. Bis zum letzten Treffer durch Cora Goldmann zum 32:35 Endstand aus Waiblinger Sicht pendelte der Rückstand stets zwischen drei und vier Toren, eine reelle Siegchance hatten die Gäste nicht mehr.

Wie schon in der Vorwoche ist dies eine sehr ärgerliche Niederlage, die der VfL aber unbedingt wegstecken muss, um das Ziel Klassenerhalt noch zu erreichen. Nach einem spielfreien Wochenende geht es zum abgeschlagenen Schlusslicht nach Holzheim, wo die Waiblingerinnen unbedingt gewinnen müssen.

VfL WN: Fleischer, Nagy, Friedrich 4/3, Stadler, Beyerle 3, Frick 10, Seitzer 2, Remsing 1, Pilekova 7, Barth, Körner, Goldmann 3, Hagen 2

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