F1-Der VfL Waiblingen muss gewinnen

19. Februar 2016

Im nächsten Kellerduell geht es gegen Sulzbach/Leidersbach. Der Erfolg über Regensburg war für die Handballerinnen des VfL Waiblingen ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 3. Liga. Jetzt, nur zwei Spieltage später, bekommt es das Team erneut mit einem direkten Konkurrenten zu tun. Es geht zur HSG Sulzbach/Leidersbach, die gerade mal einen Punkt zurückliegt. Für beide Mann-schaften zählt nur ein Sieg.

HSG Sulzbach/Leidersbach (10. Platz, 7:23 Punkte) – VfL Waiblingen (9. Platz, 8:20 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Fast hätte der VfL auch im zurückliegenden Spiel Punkte geholt. Überraschend brachte er den Tabellenzweiten SV Allensbach an den Rand einer Niederlage. Aber eben nur fast: Waiblingen unterlag mit 21:22. „Das war echt schade, das wären Big Points gewesen“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. „Aber wir hatten über das gesamte Spiel eine sehr hohe Fehlerquote.“ Obendrein kassierte die VfL-Torhüterin Tünde Nagy, die „sensationell“ (Zimmermann) gehalten hatte, gerade mal zehn Minuten vor Schluss eine unnötige Zeitstrafe. Dennoch ist Zimmermanns Fazit nach dem guten Auftritt gegen das Topteam positiv: „Das Spiel bestätigt den Aufwärtstrend.“

Den muss Waiblingen nun fortführen. Denn anders als gegen Allensbach zählt im kommenden Spiel nur ein Sieg. Auswärtsgegner ist die HSG Sulzbach-Leidersbach. Sie belegt den ersten Abstiegsplatz und zöge mit einem Erfolg an Waiblingen vorbei. Zuletzt bezwang die HSG den weiteren Konkurrenten ESV Regensburg. „Das war blöd für uns“, sagt Zimmermann. Hätte Regensburg gewonnen, wäre Sulzbach schon ein wenig distanziert gewesen. So aber bleibt es beim Dreikampf um den ersten Nichtabstiegsplatz. Der punktlose Tabellenletzte TV Holzheim braucht dagegen ein Wunder.

Waiblingen hat die beste Ausgangsposition und kann den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. „Gegen Sulzbach ist es ein Vier-Punkte-Spiel. Die Frage ist, wer den Druck besser wegstecken kann. Jede Spielerin muss 120 Prozent geben.“ Nicht zur Entfaltung kommen lassen dürfe Waiblingen den HSG-Rückraum, insbesondere Julia Diehl und Spielertrainerin Ruta Latakaite-Willig. In der Vorrunde siegte der VfL 27:24. Fraglich ist diesmal jedoch der Einsatz der Rückraumspielerinnen Sinah Hagen und Marisa Remsing (Grippe).

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Durchschlagskraft beweisen müssen Erna Kozar-Topalovic und Waiblingen
(sitzend Nina Beyerle) im Vier-Punkte-Spiel gegen Sulzbach. Foto: ZVW

Quelle: ZVW.de 19.02.2016

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