F1-Neue Spielerinnen für das Unternehmen Klassenerhalt

22. Januar 2016

VfL Waiblingen Handball startet mit Spiel beim Topteam Gröbenzell in die Rückrunde.

Es hat sich einiges getan bei den Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen. Mit neuer Trainerin und fünf Neuzugängen will die abstiegsgefährdete Mannschaft in der Rückrunde angreifen.

HCD Gröbenzell (2. Platz, 20:4 Punkte) – VfL Waiblingen Handball (9. Platz, 6:16 Punkte; Samstag, 18.15 Uhr). Nach der Entlassung des Duos Monika Haiber/Thomas Rost ist die Trainer-Frage beim VfL in der Winterpause unorthodox gelöst worden. Kerstin Zimmermann, die noch bis zum Saisonende beim Württembergligisten SF Schwaikheim unter Vertrag steht, hat bereits jetzt parallel die Arbeit in Waiblingen aufgenommen. „Das war meine Entscheidung, ich helfe dem VfL in meiner Freizeit. Das tangiert Schwaikheim gar nicht. Wir haben die Trainingszeiten so gelegt, dass es keine Überschneidungen gibt.“

Schwaikheim habe freilich erste Priorität. Spielen die SF und der Drittligist zeitgleich, was in der Rückrunde dreimal der Fall sein wird, wird Nadir Arif hauptverantwortlich auf der Bank sitzen. „Ich unterstütze Kerstin Zimmermann ehrenamtlich. Meine Jugendmannschaften und das Männerteam beim TSV Neustadt gehen aber vor.“ Für den Athletikbereich beim VfL ist der ehemalige Bundesliga-Fußballer Dirk Wüllbier zuständig. „Er macht das sehr gut. Die Mädels sind wirklich begeistert von ihm“, so Zimmermann. Auch mit der Mannschaft ist sie sehr zufrieden. Trotz der prekären Tabellensituation „stimmt es intern bestens“. Trainiert wird viermal pro Woche, an einem Wochenende gab’s zudem ein kleines Trainingslager.

Personell hat sich die Lage etwas entspannt, der Kader wurde in der Winterpause mit fünf Neuzugängen in der Breite verstärkt. Außer Fabienne Fischer und Laura Lier von den ehemaligen Frauen II hat auch Denise Körner (Zweitspielrecht in Hohenacker) für die Rückrunde zugesagt. Neu in Waiblingen ist die 24-jährige Rückraumspielerin Madeleine Barth, die vom Bezirksligisten TV Bargau an die Rems gewechselt ist. Sie war auch bereits in der Baden-Württemberg-Oberliga für Frisch Auf Göppingen aktiv. Zurückgekehrt nach Waiblingen ist Yvonne Stadler, die es vor der Saison zum Liga-Konkurrenten SC Korb gezogen hatte.

Der breitere Kader „macht sich auch im Training sehr positiv bemerkbar“, sagt Zimmermann. Insbesondere Barth und Stadler seien tolle Talente mit großem Potenzial. „Wir werden sie ganz schnell auch spieltechnisch integrieren.“

In der Kürze der Zeit hat die Trainerin versucht, dem Drittligisten ihren Stempel aufzudrücken. Am wichtigsten sei es jetzt, dass das Team sein Selbstbewusstsein zurückbekommt. Hoch willkommen wäre deshalb ein Erfolg zum Rückrundenauftakt beim Tabellenzweiten HCD Gröbenzell. Zumal der ESV Regensburg nach dem überraschenden Sieg am Wochenende in Freiburg nun punktgleich mit dem VfL ist, der den ersten Nichtabstiegsplatz belegt.

In der Vorrunde verlor Waiblingen gegen Gröbenzell nur knapp mit 20:21. Zimmermann geht optimistisch an die Aufgabe heran: „Wir müssen 150 Prozent geben, dann ist ein Überraschungssieg machbar. Ich traue der Mannschaft das zu.“ Verzichten muss der VfL allerdings auf die noch verletzte Sinah Hagen.

Quelle: ZVW.de 22.01.2016

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