M1-Mutlos, chancenlos

30. November 2015

SG BBM Bietigheim – VFL Waiblingen Handball 33:25 (17:12) 

[fa] Nun ist auch die Auswärtsserie beendet. Bisher zeigten die Waiblinger Handballer in fremden Hallen stets ihre besten Leistungen. Nicht so am Samstagabend als die VfL Handballer von Beginn an deutlich in Rückstand gerieten und nie den Eindruck erweckten, das Spiel gewinnen zu wollen und auch zu können. Zwar konnte Trainer Dominic Schaudt überraschend wieder auf Kai Liebing zurückgreifen, doch dafür fiel der erkrankte Holger Mayer aus. Liebing erzielte zwar drei Treffer, hatte aber auch viele Fahrkarten – der Trainingsrückstand war deutlich sichtbar. Lediglich in den ersten sieben Minuten konnten die Gäste das Spiel einigermaßen ausgeglichen gestalten. Doch als Bietigheim kurzzeitig ernst machte, wuchs der Rückstand von 3:4 binnen zehn Minuten auf 6:13 an. Vor allem das Abwehrverhalten wirkte über das gesamte Spiel äußerst mangelhaft, scheinbar mühelos fanden die SG Spieler die Lücken im Waiblinger Verbund. Lediglich die sichtbare Überheblichkeit der Gastgeber ermöglichte es den Remstälern, den Rückstand bei ungefähr fünf Toren zu halten. Zudem glänzte Philipp Hämmerling als wahrer Siebenmeterkiller und blieb in sieben Duellen fünfmal Sieger.

Bis zum 25:18 nach einer Dreiviertelstunde schien lediglich die Höhe des Sieges noch nicht festzustehen. Zwei Kontertore von Christian Tutsch, der sicherlich zu den besten Waiblingern gehörte, brachten den VfL in der 48. Minute auf 21:25 heran. Doch auch dieses Fünkchen Hoffnung auf einen Schlussspurt verglühte binnen Sekunden. Ein weiterer Fehlschuss und noch ein technischer Fehler besiegelten endgültig die Waiblinger Niederlage. Beim 22:29 war die Messe gelesen. Die Gastgeber wirkten nun konzentrierter und zogen in Richtung zehn Tore Führung davon. Gegen diese Blamage setzten sich die Waiblinger dann aber doch noch zur Wehr und Joakim Schwarz erzielte mit dem Abpfiff den 25:33 Endstand. Mit dieser Leistung würde die Mannschaft sicherlich auch in den letzten beiden Vorrundenspielen kaum mehr etwas Zählbares erreichen. Doch andererseits zeigte der VfL in anderen Partien durchaus schon eine größere Leistungsbereitschaft.

Doll, Hämmerling; Brugger 4, Hintennach 2, Schwarz 1, Tutsch 5, Baumann 3, Marjanovic 6/1, Asmuth 1, Liebing 3.

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