F1-Wegweisende Partie für Waiblingen

20. November 2015

Gegen Pforzheim sind Punkte für den VfL fast Pflicht 
[ms] Zwar hat den Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen die spielfreie Woche gutgetan. Doch die personelle Situation hat sich nicht entspannt, weiterhin sind nur acht Feldspielerinnen einsatzfähig. Im Heimspiel gegen die punktgleichen Pforzheimer ist das Team besonders gefordert. „Wenn wir verlieren, müssen wir den Blick nach unten richten“, so Trainerin Monika Haiber.

VfL Waiblingen (8. Platz, 6:8 Punkte) – HSG TB/TG 88 Pforzheim (7. Platz, 6:8 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Sinah Hagen und Katharina Leßig hatten sich die Befürchtungen von Haiber in der Partie bei der HSG Freiburg bestätigt. Der Rumpfmannschaft des VfL ging mangels Wechselmöglichkeiten die Luft aus. „In Freiburg hätten wir gewinnen müssen. Aber acht Minuten haben uns dieses Spiel gekostet.“ In den letzten sechs Minuten gelang Waiblingen sogar kein einziger Treffer mehr, am Ende stand eine schmerzhafte und, so sah es die Trainerin, zu deutliche 20:25-Niederlage. Nur sechs Punkte hat der VfL bislang gesammelt – in den Spielen gegen die drei Kellerkinder der Liga.

Es ist zu früh, um ernsthaft von Abstiegskampf zu reden. Dennoch ist die Lage gefährlich. Neuzugänge sind laut Haiber nicht geplant, also müssen es jene richten, die da sind. Das Trainerteam hat auf den dünnen Kader reagiert: „Wir trainieren härter als vorher und nehmen mehr athletische Elemente mit rein.“ Die Spielerinnen sollen ohne Leistungsabfall 60 Minuten durchspielen können. Auch im taktischen Bereich sei vieles der verschärften Personalsituation angepasst worden. „Die Mannschaft gibt sich verdammt viel Mühe. Keiner möchte den Blick nach unten richten.“

Mit Pforzheim kommt am Sonntag der punktgleiche Tabellensiebte in die Rundsporthalle. Mit einem Sieg könnte der VfL, der in unveränderter Aufstellung antreten wird, den Gegner überholen und sich ein Polster auf die hinteren Tabellenplätze verschaffen. Darauf hofft Haiber. „Aber wir müssen den zehnminütigen Einbruch am Ende definitiv vermeiden.“ Gefordert ist die Waiblinger Abwehr. Sie muss insbesondere die gefährlichen Pforzheimer Rückraumspielerinnen Franziska Ramirez und Nastja Antonewitch in Schach halten.

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Quelle: Text und Foto ZVW.de vom 20.1.2015

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