F1-Waiblingen gegen Topfavorit

27. November 2015

TSG Ketsch (1. Platz, 14:0 Punkte) – VfL Waiblingen (8. Platz, 6:10 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Die Partie gegen die HSG Pforzheim verlief so wie jene gegen die HSG Freiburg: Der VfL Waiblingen führte zeitweise deutlich, doch am Schluss stand eine Niederlage. Gegen Pforzheim wurde aus einem 20:14 ein 25:27. Hauptgrund dafür war für Monika Haiber erneut der aufgrund von Verletzungen stark dezimierte Kader. Wie schon zuletzt hatte die VfL-Trainerin nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. Die Folge: „Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt, aber in der zweiten sind uns die Kräfte ausgegangen.“ Dem Team unterliefen zahlreiche technische Fehler. Und dann hätten die Spielerinnen trotz Führung relativ schnell die Köpfe hängenlassen. Für Haiber ein Indiz dafür, dass die Mannschaft dringend ein Erfolgserlebnis braucht.

Und jetzt geht es ausgerechnet nach Ketsch. Die TSG ist mit 14:0 Punkten Spitzenreiter und der große Aufstiegs- und Titelfavorit. Zudem verweist Haiber darauf, dass die Mannschaft mit der ebenso erfahrenen wie torgefährlichen Katrin Schneider vor der Saison weiter verstärkt wurde. Waiblingen muss also wohl mit einer neuerlichen Niederlage rechnen. Andererseits nimmt das den Druck von der Mannschaft: „Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Ketsch ist in der Pflicht, und vielleicht gibt es die Hoffnung, dass die das Spiel auf die leichte Schulter nehmen.“ Um zu punkten, müsse beim VfL Waiblingen allerdings alles zusammenpassen „und bei denen gar nichts“.

Sollte es anders kommen, muss das Ziel freilich lauten, nicht komplett unter die Räder zu kommen. Monika Haiber will von ihrem Team sehen, dass es sich gut verkauft und ordentlichen Handball spielt. „Wir wollen zeigen, dass wir noch da sind. Wir sind kein Abstiegskandidat.“ Angeschlagen in die Partie gehen wird die Waiblinger Spielerin Annika Bier.

Quelle: zvw.de 27.11.2015

Liveticker Frauen 3. Bundesliga

Sponsoren