F1-Ungefährdeter Heimsieg

1. November 2015

VfL Waiblingen Handball – TV Holzheim 33:27 (16:12)

[sl] Zu einem glanzvollen Heimsieg reichte es für den VfL gegen das Schlusslicht der Liga nicht, jedoch war der 33:27 Erfolg in keiner Phase des Spiels gefährdet. Der TV Holzheim schaffte im Spielverlauf weder den Ausgleich noch konnte dieser je in Führung gehen.

Trainerin Moni Haiber hatte nach der Derby Niederlage in Korb eine hundertprozentige Leistungssteigerung ihrer Mannschaft angekündigt. Der VfL schien dies in den ersten vier Minuten auch umzusetzen und lag durch schnelles Spiel und hoher Konzentration in der Abwehr mit 4:1 in Front. Das was dann jedoch vorerst mit der Herrlichkeit und das Spiel plätscherte fort an so dahin. Einzig die Gästefans konnten durch lautstarkes Anfeuern ihrer jungen Holzheimer Mannnschaft begeistern. In der 13. Spielminute gelang Anna Klotzbücher, durch einen verwandelten Siebenmeter, der 7:6 Anschlusstreffer und die Begegnung war wieder offen. Waiblingen erhöhte nun das Tempo wieder und arbeitete sich durch den Treffer von Mara Seitzer zum 14:8 ein sechs Tore Polster heraus. Drei technische Fehler in Folge der Gastgeber und daraus anschließende Treffer der Gäste liesen den komfortablen Vorsprung auf vier Treffer zusammenschmelzen, welcher beim 16:12 Halbzeitergebnis auch noch Bestand hatte.

Wie häufig in dieser Saison kam der VfL zögerlich aus der Pause und der TV war in der 33. Minute beim 16:14 wieder dran. Ein erneuter Zwischenspurt der Waiblingerinnen brachte mit dem Tor von Steffi Frick zum 19:14 wieder Sicherheit ins Spiel der Gastgeber. Der Wiederstand der aufopferungsvoll kämpfenden Holzheimer war nun gebrochen. Die achtfache Torschützin Nina Beyerle wechselte auf die Rückraumlinksposition und traf nach Belieben. Beim 32:24 in der 56. Spielminute durch Marisa Remsing zeigte die Anzeigentafel mit acht Treffern Vorsprung den höchsten Abstand des Abends. Der VfL schaukelte die Begegnung nach Hause und gewann ungefährdet mit 33:27.

Am kommenden Samstag geht es für den VfL zur HSG Freiburg, die punktgleich nur einen Platz, auf Position sieben, hinter den Waiblingerinnen liegen. Eine Leistungssteigerung wird dort von Nöten sein, um etwas Zählbares aus dem Breisgau mit nach Hause bringen zu können.

VfL: Lisa Fleischer; Tünde Nagy; Annika Bier (5), Nina Beyerle (8), Stephanie Frick (4), Mara Seitzer (4), Marisa Remsing (1), Simona Pilekova (4), Erna Kozar-Topalovic (2), Cora Goldmann (1), Sinah Hagen (4), Katharina Leßig.

Fotos: Lukas Edlemaier

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