F1 – Auswärtspartie bei der HSG Freiburg

6. November 2015

HSG Freiburg (7. Platz, 6:6 Punkte) – VfL Waiblingen (6. Platz, 6:6 Punkte; Samstag, 20 Uhr). Nach dem Debakel beim SC Korb wollte der VfL im Heimspiel gegen den Tabellenletzten TV Holzheim zeigen, was in ihm steckt. Das ist beim 33:27 nur zum Teil gelungen. „Wir haben phasenweise ganz gut gespielt, aber nach wie vor zu viele Hänger drin. Das Ergebnis hätte viel deutlicher sein müssen“, sagt Monika Haiber. Die Waiblinger Trainerin sah zahlreiche Fehlwürfe ihrer Mannschaft. „Und wir hatten keine Konsequenz in der Abwehr. 27 Gegentore sind einfach zu viel.“ Ein Hauptproblem beim VfL sei nach wie vor die mangelnde Kommunikation der Spielerinnen auf dem Feld. Daran sei im Training gearbeitet worden.

Zu allem Überfluss kommen jetzt auch noch personelle Probleme hinzu: Sinah Hagen hat sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen und fällt zwei bis vier Wochen aus. Das Gleiche gilt für Katharina Leßig (Bandscheibe). Somit muss Waiblingen die kommenden Aufgaben mit nur acht Feldspielerinnen bewältigen. „Das ist brutal schade. Die Verletzungen belasten die Mannschaft, der Kader ist unglaublich dünn“, hadert Monika Haiber. Sie fügt aber kämpferisch hinzu: „Jetzt müssen sich die anderen Spielerinnen noch mehr zusammenreißen. Die Mannschaft kann viel mehr, als das, was sie gezeigt hat.“

Die Voraussetzungen vor der Auswärtspartie bei der HSG Freiburg sind also alles andere als optimal. Die Einstellung der Spielerinnen müsse „zu 200 Prozent“ stimmen, fordert die VfL-Trainerin. Aufgrund der nur wenigen Wechselmöglichkeiten kann sie nur darauf hoffen, dass ihrer Mannschaft am Ende des Spiels nicht die Luft ausgeht. Doch wenn alles zusammenpasse und die Partie von Anfang an gut laufe, könne das Team zwei Punkte bei den punktgleichen Freiburgerinnen holen.

Quelle: ZVW.de 06.11.2015

Liveticker Frauen 3. Bundesliga

Sponsoren