M1 – Sieg fürs Selbstvertrauen

16. Oktober 2015

VfL Waiblingen will Sieg fürs Selbstvertrauen

Es ist eines von zwei Topspielen in der Württembergliga Nord: Die Handballer der SV Remshalden treten als Tabellenvierter beim drittplatzierten TSV Altensteig an. Dieser überraschte zuletzt mit einem Unentschieden bei der SG Schozach-Bottwartal.

TSV Altensteig (3. Platz, 7:3 Punkte) – SV Remshalden (4. Platz, 6:2 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Remshalden steht nach wie vor ohne Niederlage da. Am Wochenende feierte das Team von Trainer Alexander Schurr bei der HSG Ostfildern den ersten Auswärtssieg der Saison (26:21). Das Spiel war zur Halbzeit schon nahezu entschieden gewesen. Nach der Pause probierte das Trainerteam noch einige taktische Varianten aus. Nun steht das letzte von drei Auswärtsspielen in Folge an. Es geht zum derzeit bärenstarken TSV Altensteig.

Zuletzt trafen die Teams vor zwei Jahren aufeinander. Seitdem haben sich beide Mannschaften verändert, laut Schurr ist Altensteig aber immer noch sehr heimstark. „Es wird uns ein guter Gegner mit einem starken Torhüter erwarten. Altensteig hat einen guten Rückraum. Wenn der ins Spiel kommt, wird es schwer für uns.“ Zentrale Figur beim TSV ist Veljko Saula. Hinten steht eine stabile Abwehr, je nach Gegner wird das System gewechselt. Ein weiterer Trumpf der Altensteiger ist der ehemalige Bundesligatorhüter Milos Slaby. Auch aufgrund der personellen Situation erwartet Schurr ein Spiel, in dem die Tagesform entscheiden wird. Bei der SVR ist Kenneth Eckstein beruflich verhindert, Oliver Ruge und Markus Tögel sind noch angeschlagen.

SKV Oberstenfeld (6. Platz, 5:3 Punkte) – VfL Waiblingen (11. Platz, 3:7 Punkte; Freitag, 20.30 Uhr). So langsam reicht’s dem VfL-Trainer Dominic Schaudt: Schon wieder hat sein Team eine knappe Niederlage kassiert, diesmal war’s ein 31:33 gegen den TSV Weinsberg. Das Torekonto ist nahezu ausgeglichen, doch Waiblingen hat bislang nur 3:7 Punkte gesammelt. „Das ist absolut ärgerlich.“ Das Spiel gegen Weinsberg sei sehr gut gewesen, die Leistungskurve beim VfL zeige weiter nach oben. „Aber in den entscheidenden Situationen machen wir zu viele Fehler.“ Schon fürs Selbstvertrauen müsse sich die Mannschaft jetzt endlich mal für die starken Auftritte belohnen.

Die nächste Möglichkeit gibt’s in Oberstenfeld. Wie durchgehend in dieser Saison erwartet Schaudt eine enge Partie. Als größte Stärken des gut in die Saison gestarteten SKV nennt er das Tempospiel und die Abwehr inklusive Torhüter Nicolai Uhl. Gefährlich im Angriff sei Sebastian Sauerland auf halblinker Position.

Einige Waiblinger waren unter der Woche krank. „Ich hoffe, dass am Freitag alle wieder fit sind.“

Bericht: ZVW Online 16.10.2015

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