M1 – Sieg des Willens wichtig für die Moral

18. Oktober 2015

SKV Oberstenfeld – VfL Waiblingen Handball 27:29 (12:15)

[fa] Nach einigen Spielen in dieser Saison, in denen die Waiblinger in den letzten Spielminuten einen oder gar zwei Punkte unglücklich hergeben mussten, behielten die Remstäler am Freitagabend die Nerven und landeten einen wichtigen Auswärtssieg in Oberstenfeld. Dass das Spiel aber überhaupt so einen knappen Ausgang nahm, lag an der ersten Spielhälfte, in der ein klar überlegener VfL es mehrfach verpasste, einen viel deutlicheren Vorsprung herauszuarbeiten.

Logo-SKV-Oberstenfeld-150x150Nur in der Anfangsphase konnten die Gastgeber das Spiel ausgeglichen gestalten und führten nach sechs Minuten knapp mit 4:3. Nach einem Doppelschlag von Holger Mayer dominierte Waiblingen klar die Begegnung. Während die Oberstenfelder Angreifer mit dem vorgezogenen Waiblinger Deckungsspieler Joakim Schwarz überhaupt nicht zurechtkamen und zudem noch oft am Waiblinger Keeper Stefan Doll scheiterten taten sich die VfL Spieler deutlich leichter beim Torewerfen. Vor allem Damir Marjanovic überzeugte in der ersten Hälfte mit cleveren Abschlüssen. Als Trainer Dominic Schaudt ab der 22. Minute Kai-Steffen Liebing einwechselte, konnte auch dieser bei seinen ersten drei Würfen mit drei knallharten Treffern überzeugen. Dass der VfL nie höher als mit drei Toren führte, hatte er der eigenen Schludrigkeit zu verdanken. Einige Fehlpässe landeten direkt in den Händen der SKV Spieler, die sich mit schnellen Kontertoren bedankten. Einen schlimmen Rückschlag musste das Waiblinger Team zwischen der 23. und 25. Minute hinnehmen. Zuerst konnte Kreisläufer nach einem Volltreffer gegen den Kopf sichtbar benommen für das restliche Spiel nicht mehr eingesetzt werden, kurz darauf erwischte es Richard Babjak deutlich schlimmer, der nach einer Abwehraktion mit einer Knieverletzung höchstwahrscheinlich nicht nur für dieses Spiel ausfällt. Trotz diesen Vorkommnissen behielt der VfL bis zum Halbzeitstand von 12:15 seine einigermaßen komfortable drei Tore Führung.

Die Gastgeber zeigten sich in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert. Vor allem strahlten sie Gefahr im Spiel über den Kreis und bei einigen Rückraumtreffern aus. So fiel bereits in der 35. Minute der 16:16 Ausgleich, der bis zum 19:19 bestand hatte. Die Remstäler zeigten sich jedoch relativ unbeeindruckt vom Aufwärtstrend der Gastgeber. Zwei Spieler übernahmen nun das Kommando beim VfL. Jan Asmuth war bei zahlreichen Sololäufen durch die gegnerische Abwehr kaum aufzuhalten und Robin Brugger überzeugte mit trockenen Rückraumknallern. Immer wieder zog Waiblingen auf zwei Treffer davon und nach Bruggers‘ Doppelschlag zum 28:25 100 Sekunden vor dem Abpfiff schien der Sieg in trockenen Tüchern. Aber Oberstenfeld kämpfte sich eine halbe Minute vor dem Abpfiff noch einmal auf einen Treffer heran und die Waiblinger Fans mussten noch eine bange letzte halbe Minute überstehen, ehe sie durch Damir Marjanovic’s Treffer mit dem Abpfiff zum 29:27 Sieg erlöst wurden. Waiblingen bleibt somit auswärts ungeschlagen, erspielte sich den Anschluss ans Mittelfeld und will nun am kommenden Samstag endlich den ersten Heimsieg eintüten.

VfL WN: Doll, Hämmerling, Brugger 7, Liebing 6/3, Asmuth 6, Mayer 2, Müller, Tutsch, Hintennach 1, Babjak, Schwarz, Baumgarten, Marjanovic 7/1, Baumann

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