F1 – Waiblingen will Sieg in Porsche-Arena

16. Oktober 2015

Der VfL bestreitet gegen Sulzbach das Vorspiel zur Erstliga-Partie des TVB 1898 Stuttgart

Für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen ist es eine besondere Partie: Am Sonntag treten sie im Vorspiel der Erstligapartie des TVB 1898 Stuttgart in der Porsche-Arena an. Freilich will sich das Team vor größerer Kulisse möglichst gut präsentieren. Gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach, die das Saisonziel Klassenerhalt ausgegeben hat, soll ein Sieg her.

VfL Waiblingen (6. Platz, 2:4 Punkte) – HSG Sulzbach/Leidersbach (9. Platz, 2:4 Punkte; Sonntag, 12.15 Uhr, Porsche-Arena). Die große Chance auf eine positive Überraschung ließ sich der VfL im Spiel beim Aufstiegskandidaten SV Allensbach entgehen. Zur Pause hatten die Gäste mit fünf Toren geführt, zur 40. Minute betrug der Vorsprung noch drei Treffer. Doch am Ende stand eine deprimierende 25:27-Niederlage. „Wir waren alle enttäuscht. 40 Minuten haben wir super gespielt, und dann gab’s einen kompletten Einbruch“, sagt Trainerin Monika Haiber. Die Spielerinnen hätten die Köpfe hängenlassen – warum auch immer.

Haiber versucht, das Positive aus der Partie herauszuziehen. „In den ersten 30 Minuten war die Mannschaft unglaublich motiviert und hat Emotionen gezeigt.“ Die Trainerin freut sich zudem über die erneut starken Auftritte der Außenspielerinnen Steffi Frick und Mara Seitzer sowie von Kreisläuferin Cora Goldmann.

Unter der Woche sei versucht worden, das Team wieder aufzubauen. Extramotivation sollte der Spielort geben: „Alle freuen sich auf die Porsche-Arena. Es ist eine super Gelegenheit, sich gut zu präsentieren. Wir wollen die Punkte auf jeden Fall behalten.“ Die Voraussetzungen sind gut. Die HSG Sulzbach/Leidersheim, die in der vergangenen Saison erst in der Relegation den Klassenerhalt sicherte, hat einen Umbruch hinter sich. Neun Spielerinnen gingen, das Ziel heißt erneut Nichtabstieg. Das Team sei aber nicht zu unterschätzen. Gefährlich sei der Rückraum um Spielertrainerin Ruta Latakaite-Willig. Nicole Reichert und Julia Diehl trafen zuletzt beim 26:16-Heimsieg über Regensburg je sieben Mal.

Haiber ist dennoch davon überzeugt, dass dem VfL ein Sieg gelingt, „wenn wir so spielen wie in den ersten 30 Minuten gegen Allensbach“. Ob die angeschlagene Zofia Fialekova zum Einsatz kommt, ist fraglich.

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Sehr positiv sieht die Waiblinger Trainerin Monika Haiber die Entwicklung von Cora Goldmann (vorne). Die Kreisläuferin soll auch die Abwehr der Sulzbacher vor Probleme stellen. Bild: Steinemann

Bericht: ZVW Online 16.10.2015

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