M1-Vermeidbare Auftaktniederlage nach großem Kampf

14. September 2015

VfL Waiblingen – TV Flein 18:21 (10:12)

[fa]Letztendlich sind 18 Tore einfach zu wenig, um ein Handballspiel zu gewinnen. Teilweise erinnerte das Spiel an ein Privatduell der beiden herausragenden Akteure auf dem Spielfeld und das gewann am Ende der überragende Fleiner Torhüter Wojciech Honisch gegen den ebenfalls famos haltenden Philipp Hämmerling im Waiblinger Tor.

Logo-TV Flein-160x160Von Beginn an lief der VfL einem Rückstand hinterher. Mann der ersten Halbzeit in der sehr torarmen Begegnung war dabei der siebenfache Torschütze Mihailo Durdevic. Er war der einzige Spieler, der auf Fleiner Seite wirklich Torgefahr ausstrahlte. Aber auch der Waiblinger Angriff verdiente sich keine Ruhmesblätter. Lediglich von Jan Asmuth kamen aus dem Rückraum der Gastgeber positive Impulse. Nach zwanzig Minuten führten die Gäste folgerichtig mit 9:6, ehe Christian Tutsch und der erst kurz zuvor eingewechselte Adrian Müller mit einem schönen Doppelpack den 9:9 Ausgleichstreffer erzielten. Doch Durdevic antwortete mit drei weiteren Treffern und Flein führte zur Pause mit 12:10.

Nach 40 Minuten betrug der Rückstand beim 12:16 sogar vier Tore und nichts roch zu diesem Zeitpunkt nach einem erfolgreichen Waiblinger Saisonstart. Einzig Philipp Hämmerling im Waiblinger Tor verteidigte ein letztes Fünkchen Hoffnung mit seinen zahlreichen Glanzparaden. Der bis dahin äußerst glücklos agierende Damir Marjanovic ließ danach mit zwei schönen Treffern sein Können aufblitzen. Arne Baumann mit einem Kontertreffer und einem überlegten Heber von Linksaußen erzielte gar den viel umjubelten 17:17 Ausgleichstreffer. Wer nun jedoch glaubte, die Egalisierung des Rückstands würde für den notwendigen Aufschwung in der Schlussphase ausreichen, sah sich bitter enttäuscht. Zehn quälend lange Minuten scheiterte der VfL Angriff um Angriff am scheinbar unüberwindbaren Honisch. Freie Würfe von außen, vom Kreis, erst recht aus dem Rückraum – kein einziger Schuss fand den Weg ins gegnerische Tore. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass das sehr schwache Schiedsrichtergespann mit einigen haarsträubenden Fehlentscheidungen auch nicht gerade zugunsten der Gastgeber aufgefallen war.

Trainer Dominik Schaudt bleibt nun eine Woche bis zum Derby gegen Bittenfeld, um am Abschlussverhalten seiner Spieler zu feilen.

Doll, Hämmerling; Brugger, Liebing 2/1, Asmuth 5, Mayer 1, Müller 2, Tutsch 1, Hintennach, Babjak, Schwarz, Baumgarten 2, Marjanovic 3/1, Baumann 2

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