F1-Vermeidbare Niederlage zum Saisonauftakt

20. September 2015

VfL Waiblingen Handball – HCD Gröbenzell 20:21 (12:11)

[fa]Eine ordentliche Abwehr und eine sehr gute Torhüterleistung reichten am Ende nicht aus, um zum Saisonauftakt die ersten Punkte einzufahren. Zu wenig Durchschlagskraft im Angriff, dazu drei verworfene Siebenmeter verhinderten den Erfolg.

Gröbenzell startete besser ins Spiel und führte bereits nach 90 Sekunden mit 2:0. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe der erste Waiblinger Treffer durch Simona Pilekova fiel. Da sich aber auch Gröbenzell nicht gerade durch eine schlagkräftige Offensive auszeichnete, bedeutete dieser Treffer erst das dritte Tor überhaupt im Spiel. Der VfL legte nun schnell seine Anfangsnervosität ab, agierte deutlich druckvoller und Sinah Hagen erzielte nach zehn Minuten mit dem 5:4 die erste Waiblinger Führung. Bis zum 8:8 wechselten sich beide Mannschaften im Tore werfen ab, ehe Stefanie Frick und Nina Beyerle mit dem 10:8 die erste zwei Tore Führung gelang. Im Anschluss verpassten es die Remstälerinnen, sich deutlicher abzusetzen. Die Gäste hatten größte Schwierigkeiten, sich gegen den Deckungsverband und Lisa Fleischer durchzusetzen, aber auch Waiblingen vergab in dieser Phase zahlreiche Chancen und verwarf unter anderem auch den ersten Siebenmeter. So fiel auch die 12:11 Pausenführung unnötig knapp aus.

Trotz dem schnellen 13:11 wurde die Angriffsleistung der Gastgeber immer schwächer. Es dauerte ganze acht Minuten, bis Mara Seitzer das 14:13 erzielte und Gröbenzell nutzte diese Einladung und ging beim 15:16 in der 46. Minute das erste Mal seit der Anfangsphase wieder in Führung. Allein die famos haltende Tünde Nagy hielt den VfL im Spiel. Den zwischenzeitlichen 16:18 Rückstand egalisierten Simona Pilekova und Sofia Fialekova nicht nur zum 18:18, Fialekova erzielte nach 53 Minuten sogar das 19:18. Ganz bitter war der bei diesem Spielstand viereinhalb Minuten vor Schluss durch einen äußerst schwachen Heberversuch verworfene Siebenmeter. Gröbenzell erzielte erneut den Ausgleich, nutzte im Anschluss eine doppelte Überzahl clever mit zwei Toren aus und warf das vorentscheidende 19:21. Sinah Hagen gelang noch der 20:21 Anschlusstreffer, die Waiblinger Damen überstanden sogar schadlos den letzten Gröbenzeller Angriff, konnten aber in den verbleibenden 15 Sekunden nicht mehr den Ausgleich erzielen.

Damit standen die Waiblinger Handballerinnen mit leeren Händen da, hatten zwar ordentlich mitgehalten, aber den durchaus möglichen Teilerfolg mit einer schwachen Siebenmeterausbeute hergeschenkt.


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Update: 22.09.2015
Bericht aus der Süddeutschen Zeitung zum Spiel : bit.ly/1j5uT47

Video des HCD Gröbenzell: Die letzten 30 Sekunden bis zum ersten Sieg gegen Waiblingen. 60 Minuten Kampf werden am Ende belohnt.  on.fb.me/1L2yWdT

VfL WN: Fleischer, Nagy, Bier 2/2, Beyerle 2, Frick 1, Seitzer 3, Remsing 1, Fialekova 2, Pilekova 4, Kozar-Topalovic 1, Goldmann 1, Hagen 3, Leßig

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