F1-Geglückte Revanche

27. September 2015

ESV 1927 Regensburg – VfL Waiblingen Handball 25:32 (13:18) 

[sl] Nach der Auftaktniederlage am vergangenen Wochenende gegen die HCD Gröbenzell, landete der VfL einen wichtigen Auswärtssieg beim Eisenbahnerverein in Regensburg. Mit nunmehr 2:2 Punkten ist die Mannschaft von Trainerin Moni Haiber wieder im Soll.

Im letzten Spiel der vergangenen Spielzeit setzte es eine 40:31 Niederlage in Regensburg und Waiblingen musste am letzten Spieltag noch den dritten Tabellenplatz an den ESV abgeben. Die vielen Gegentore bewogen die Trainer Haiber und Rost den Focus in der Vorbereitung auf die Abwehrarbeit zulegen, was im Auftaktspiel schon erste Früchte zeigte.

Waiblingen begann konzentriert im Angriff und spielte geduldig seine Chancen raus und verwertete diese auch. In der Abwehr hingegen war das, was geboten wurde für das Trainerteam zu lasch, so dass Moni Haiber in der 7. Spielminute, beim Stand von 4:4, bereits die grüne Karte zur Auszeit legte. Eine taktische Maßnahme, die sofort Wirkung zeigte. Der VfL wurde jetzt bissiger in der Abwehr. Im Angriff wurde Mara Seizer auf Rechtsaußen immer wieder schön frei gespielt und erzielte drei Treffer in Folge zur 8:5 Führung. Mit dem Tor zum 17:10, in der 27. Spielminute, durch Zofia Fialekova, war zum ersten Mal ein sieben Tore Vorsprung herausgearbeitet. In der letzten Minute der ersten Halbzeit bekam Abwehrchefin Cora Goldmann noch die zweite 2-Minute Strafe aufgebrummt. In Unterzahl markierte Steffi Frick den achtzehnten Treffer zum 18:13 Halbzeitstand. 

Bis zur 35. Spielminute und dem 21:14 Vorsprung lief alles weiter wie in Abschnitt eins. Nun merkte man das Fehlen von Goldmann in der Abwehr, die aufgrund ihrer Verwarnungen vorerst nur im Angriff eingesetzt wurde. Drei Treffer in Folge durch die Gastgeberinnen und eine immer stärker werdende achtfache Torschützin Lavinia Albescu brachten Regensburg in der 45. Spielminute wieder auf Tuchfühlung heran und das Spiel drohte zu kippen. Anders noch als in der Vorwoche leistete sich der VfL wenig technische Fehler und spielte weiter konzentriert. Marisa Remsing und Sinah Hagen lenkten das Spiel auf der Spielmacherposition ruhig und geduldig, wobei die quirlige Hagen durch ihr explosives 1:1 insgesamt fünf Treffer erzielen konnte.

Durch zwei schnelle Harpunen von Steffi Frick war beim 29:22 in der 53. Spielminute der alte Abstand wieder hergestellt. Waiblingen spielte die Partie im Sinne einer Spitzenmannschaft runter, da hatte selbst die Disqualifikation gegen Cora Goldmann aufgrund der dritten Zeitstrafe keine Auswirkung mehr. Die Gastgeber konnten nicht mehr zulegen und so gelang in der 58. Spielminute der eingewechselten Jugendspielerin Katharina Leßig der 32:25 Endstand. Alle Feldspielerinnen konnten sich somit in die Torschützenliste eintragen.

„Im Angriff haben wir uns zur Vorwoche stark verbessert, die Abwehr war ganz gut, wobei wir auf beiden Seiten noch deutlich zulegen können“, so das kurze Fazit von Trainer Rost.

Nach dem kommenden spielfreien Wochenende steht mit der Auswärtsbegegnung beim Zweitligaabsteiger SV Allensbach der nächste Brocken auf dem Tableau. Der knappe Auswärtssieg der Allensbacher in Pforzheim hat jedoch gezeigt, dass der VfL auch dort nicht chancenlos sein wird.

VfL: Lisa Fleischer; Tünde Nagy; Annika Bier (2), Nina Beyerle (1), Stephanie Frick (7), Mara Seitzer (8), Marisa Remsing (1), Zofia Fialekova (3), Simona Pilekova (3), Cora Goldmann (1), Sinah Hagen (5), Katharina Leßig (1)

Foto: Vielen Dank an Sportfotos-Regensburg.de
Weitere Fotos: auf  der
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Bericht Gegner: ESV 1927 Regensburg Homepage

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