M1 – VfL als Zünglein an der Waage

24. April 2015

Das Team erwartet Weinsberg, das noch die Aufstiegsrelegation erreichen kann

(sch/pm). Zwar ist es den Württembergliga-Handballern des VfL Waiblingen nicht mehr möglich, selbst in den Aufstiegskampf einzugreifen. Am letzten Spieltag können sie aber dem TSV Weinsberg die Suppe versalzen. Gewinnt der VfL, verpasst der Gegner die Aufstiegsrelegation und die SG Bottwartal bleibt Zweiter.

Logo-TSV-Weinsberg-336x180VfL Waiblingen (4. Platz, 35:19 Punkte) – TSV Weinsberg (3. Platz, 39:15 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Nach dem verpassten Aufstieg haben sich die Waiblinger in die Partie beim Vorletzten TSF Ditzingen nicht gerade reingekniet und mit 30:35 verloren. Es könnte die entscheidende Partie im Abstiegskampf gewesen sein. Denn die Ditzinger kletterten unverhofft auf den Relegationsplatz, während der SV Fellbach auf den direkten Abstiegsrang rutschte.

Am letzten Spieltag kann der VfL jetzt auch den Aufstiegskampf beeinflussen. Dem Tabellendritten TSV Weinsberg würde aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs schon ein Unentschieden reichen, um auf den letzten Drücker am Tabellenzweiten SG Bottwartal vorbeizuziehen und die Relegation zu erreichen. Die SG hatte es verpasst, die Vorlage der Weinsberger (24:24 gegen Oberstenfeld) zu nutzen und sich mit einem Sieg Rang zwei endgültig zu schnappen. Stattdessen verlor Bottwartal mit 35:38 in Bietigheim und ist nun zum Zuschauen verdammt.

Und darf dennoch hoffen. Denn für die Waiblinger ist das Spitzenspiel gegen Weinsberg die Gelegenheit, sich mit einer tollen Leistung von ihrem Publikum in der Rundsporthalle zu verabschieden. Und wie man den TSV besiegt, wissen sie auch. In der Vorrunde gewannen sie auswärts sensationell mit 26:19.

SV Fellbach (14. Platz, 18:36 Punkte) – SF Schwaikheim (6. Platz, 30:24 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Auf der Zielgeraden sind die Sportfreunde so richtig in Fahrt gekommen. Vier Siege in Folge, zuletzt das 32:29 gegen Neckarsulm, sicherten den sechsten Tabellenplatz in dieser starken Liga. Bei einem Erfolg im letzten Spiel beim SV Fellbach könnte sogar noch Platz fünf herausspringen. Das wäre die beste Platzierung für Schwaikheim in der Württembergliga. Allerdings wollen die abstiegsbedrohten Fellbacher noch den Relegationsplatz erreichen. Nur ein Sieg über die Sportfreunde könnte die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechterhalten. Das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison der Fellbacher. Wichtige Spieler wie Steffen Klett und Kai Steffen Liebing fielen für längere Zeit aus. Ob sie gegen Schwaikheim spielen werden, ist fraglich.

Im Vorrundenspiel erkämpften sich die Sportfreunde ein glückliches 29:29-Unentschieden. Da waren die Fellbacher komplett gewesen. Es wird noch einmal eine spannende und emotionale Partie werden, denn die Schwaikheimer wollen nichts herschenken. Außerdem wollen sie mit einem positiven Erlebnis das scheidende Trainerteam Tobias Mühlpointner und Jochen Knauß verabschieden. Bis auf Simon Bayha sind alle Spieler einsatzfähig.

Neckarsulmer SU (9. Platz, 24:30 Punkte) – TV Bittenfeld II (7. Platz, 28:26 Punkte; Sonntag, 17 Uhr). Mit zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen, darunter der erste überhaupt in der Württembergliga über Fellbach, hat sich der TVB II vorzeitig den siebten Tabellenplatz gesichert. In der letzten Partie in Neckarsulm kann sich das Team weder verbessern noch verschlechtern. Verzichten muss es auf Alexander Bischoff, Ludek Drobek und Lukas Volz. Ob die A-Jugendlichen Florian Burmeister und Kilian Berger zum Einsatz kommen, ist ebenso fraglich. Der TVB wird trotz der Rumpftruppe versuchen, die Saison mit einem positiven Ergebnis zu beenden. Für Tom Kuhnle (zum TV Oppenweiler) und Tobias Klemm (zur SV Remshalden) wird es das letzte Spiel für Bittenfeld sein.

Quelle: ZVW, vom 24.04.2015

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