M1 – Die Luft ist raus

19. April 2015

TSF Ditzingen – VfL Waiblingen Handball 35:30 (22:13)

[fa] In der Vorwoche beim Unentschieden gegen den sich ebenfalls im Abstiegskampf befindenden TV Flein zeigte der VfL bereits keine Galavorstellung , doch Kampf und Wollen konnte den Waiblingern niemand absprechen. Eine Woche später, nachdem sich auch die letzte theoretische Chance auf den Relegationsplatz erübrigt hat, ist die Luft aus der Waiblinger Mannschaft offensichtlich heraus.

Logo-TSF-Ditzingen-180x180Die Remstäler präsentierten sich humorlos und schlecht. Genau 7:45 Minuten waren gespielt, als Ditzingen das 8:1 erzielte. Die Auszeit war zu diesem Zeitpunkt schon genommen, da durch eine unglaubliche Fehlwurfgala die TSF zu Konter um Konter geradezu eingeladen wurden. Danach fingen sich die Gäste und konnten bis zum 7:13 in der 20. Minute das Spiel recht ausgeglichen gestalten. Markus Schumacher traf viermal, zeigte was in ihm steckt und auch Felix Hintennach gehörte zu den wenigen Lichtblicken in Abwehr und Angriff. Doch in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wurden die Waiblinger Fans auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Schnell vergrößerten die überlegenen Ditzinger den Vorsprung auf zehn Treffer, Ivan Miletic verkürzte noch mit dem Halbzeitpfiff auf 13:22.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Bis in die 53. Minute hielt der Tabellenvorletzte hoch verdient seinen Vorsprung von zehn Toren. Ab der 40. Minute legte auf Waiblinger Seite zumindest Johannes Felden seine Wurfunsicherheit ab, traf in den letzten 20 Minuten noch siebenmal und verhinderte damit eine noch größere Blamage. Nach Ditzingens 35:27 gehörten dem VfL wenigstens noch die beiden letzten Spielminuten. Zwei Treffer von Arne Baumann bedeuteten schließlich den 30:35 Endstand, ein Endergebnis, das noch deutlich besser aussieht als der eigentliche Spielverlauf.

Es bleibt noch kommende Woche das abschließende Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Weinsberg. Das Hinspiel gewannen die Waiblinger mit sensationellen sieben Toren Vorsprung im Januar, als die Handballwelt noch in Ordnung schien.

VfL Waiblingen: Doll, Neckermann; Günthner 1, Hellerich, Mayer 1, Felden 7, Hörer 1, Schumacher 5, Tutsch, Baumann 2, Hintennach 3, Goga 3, Miletic 4, Weckerle 3.

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