F2 – Glück im Unglück

27. April 2015

HSG CaMueMax – SG VfL Waiblingen 2 21:18 (7:9)

[sl] Die vermeintlich beste Saisonleistung zeigte die Drittligareserve in Cannstatt bei ihrem letzten Auswärtsspiel. Zu einem Sieg hat es letztendlich nicht gereicht, für die Teilnahme an der Abstiegsrelegation jedoch schon.

Logo-HSG-Ca-Mu-Max-180x72Der Reihe nach, die Konstellation im Abstiegskampf war klar. Waiblingen hatte einen Punkt Vorsprung auf Neckarsulm 2. Bei einem Sieg von Neckarsulm in Heilbronn und einer Niederlage des VfL bedeutete dies den Abstieg in die Bezirksliga. Entsprechend motiviert gingen die Kreisstädter in die Partie und konnten bis zur 11. Spielminute eine 3:1 Führung herausarbeiten. In der Abwehr kämpfte der VfL wie Löwinnen und mit einer starken Pauline Otto im Tor zwangen Sie den Gastgeber mehrfach ins Zeitspiel. Auf der entgegengesetzten Seite, im Angriff, tat sich Waiblingen mit dem harzfreien Ball jedoch sehr schwer. CaMueMax konnte in der 19. Spielminute zum 7:7 ausgleichen, was der VfL durch zwei schnelle Treffer zum 9:7 Halbzeitstand beantwortete.

Waiblingen kam gedankenschnell aus der Kabine und konnte den Vorsprung durch Denise Körner und Lena Leßig auf 13:9 ausbauen. In der 46. Minute erhöhte Fabienne Fischer mit ihrem Treffer zum 17:12 die Führung zu einem fünf Tore Vorsprung. Die Überraschung lag förmlich in der Luft. Vielleicht war es dann die Angst vor der eigenen Courage die dazu führte, dass Waiblingen in den verbliebenen 14. Spielminuten gerade noch einen Treffer erzielte und die Partie damit mit 21:18 noch aus der Hand gab. Nun war man abhängig vom Ergebnis der Neckarsulmer. Noch niedergeschlagen saßen die Waiblinger in der Kabine, doch dann kam aber schnell die frohe Kunde, dass auch der NSU in Heilbronn verloren hatte und somit die Teilnahme an der Abstiegsrelegation gesichert war. Im ersten Heimspiel am 03. Mai heißt der Gegner somit HSG Amstetten/Lonsee.

Gleich im Anschluss ging es zur Grillparty. Interimstrainer Steffen Leßig hatte eingeladen. Schnell war die Stimmung wieder gut und es war hochinteressant wie 20jährige Mädels bereits in alten Handballerinnerungen schwelgen können.

SG VfL Waiblingen 2: Otto; Torregrossa (2), Stadler, Rützler, Fischer (1), Leßig L. (3/1), Lier (1), Körner (5), Weidinger, Weiß, Schmidt (2), Pilekova (4), Leßig K., Schöllkopf (n.e.), Berg (n.e.), Föhlich (n.e.)

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