F1 – SC Korb fordert SG VfL Waiblingen

30. April 2015

Handball: Finalrunde des Verbandspokals am Freitag, 1. Mai, in der Korber Ballspielhalle

Spannung verspricht die Endrunde um den Handball-Verbandspokal der Frauen am Freitag in der Korber Ballspielhalle: Im zweiten Halbfinale trifft der Meister der Baden-Württemberg-Oberliga, der SC Korb, um 14 Uhr auf den Drittligisten SG VfL Waiblingen.

Nach dem gewonnenen Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga Süd strotzen die Frauen des SC Korb zwar vor Selbstvertrauen. Doch vor dem Pokal-Halbfinale bremst SC-Trainer Jürgen Krause, früher jahrelang Coach in Waiblingen, ein wenig die Euphorie: „Man muss auf dem Boden bleiben. Für mich sind die Waiblinger Favorit. Sie sind durch ein bisschen Pech Vierter in der 3. Liga geworden, sonst wären sie Dritter.“ Im Prestigeduell gegen den künftigen Ligakonkurrenten Korb werde sich der VfL mächtig ins Zeug legen. Besonders nachdem die letzten drei Ligaspiele verloren gingen.

Freilich wolle Korb dennoch gewinnen. „Es wird eine enge Kiste werden.“ Krause sagt, er hoffe auf den Pokaleffekt. Und darauf, dass das Wetter am 1. Mai schlecht ist. „Denn dann wird die Halle voll sein. Speziell das Derby interessiert relativ viele Leute.“ Abgesehen von den Langzeitverletzten ist der Kader des SC Korb komplett.

Doch selbst, wenn sein Team das Derby für sich entscheiden sollte, macht sich Krause keine Illusionen, was die Entscheidung im Kampf um den Pokal angeht: Durchsetzen werde sich der Tabellenerste der 3. Liga Süd und Aufsteiger in die 2. Bundesliga. „An Nürtingen führt kein Weg vorbei. Alles andere wäre eine Sensation.“

Beim Drittligisten SG VfL Waiblingen scheint die lange Saison deutliche Spuren hinterlassen zu haben. Die beiden Siege gegen Ketsch und Gröbenzell hatten die Hoffnung genährt, dass der VfL seinen dritten Tabellenplatz bis zum Rundenende verteidigen könnte. Den indes verloren sie im letzten Saisonspiel, mit der dritten Niederlage in Folge, an den ESV Regensburg.

„Die Luft war raus in Regensburg“, sagt der Waiblinger Co-Trainer Thomas Rost. Die Konzentration sei nicht mehr allzu hoch gewesen, Vorwürfe an seine Spielerinnen gibt’s allerdings nicht. Für die Pokal-Endrunde indes, da ist sich Rost sicher, würden sich die Spielerinnen noch einmal zusammenreißen. „Im Training war zu spüren, dass die Motivation da ist. Aber natürlich wird das ein äußerst schwieriges Spiel für uns.“Psychologisch sieht Rost die Korberinnen („Die sind im Hype-Gefühl“) im Vorteil, zudem spielten sie vor eigenem Publikum. Auch wenn der VfL eine Klasse höher angesiedelt ist, sieht Rost sein Team nicht in der Favoritenrolle. Zumal diese Woche die eine oder andere Spielerin kränkelte. Ausfallen wird Nathalie Straub, die sich das Steißbein geprellt hat. Eher unwahrscheinlich sei der Einsatz der Torhüterin Katharina Blum, die sich am Knöchel verletzt hat.

Dagegen besteht eine kleine Chance, dass die lange verletzte Simona Pilekova ihr Comeback feiern wird. „Eigentlich ist das Risiko zu hoch, aber sie möchte der Mannschaft unbedingt helfen“, sagt Rost. Das sei aller Ehren wert. „Vielleicht reicht’s für ein paar Minuten.“

Info:
Im ersten Halbfinale stehen sich um 12 Uhr die Drittligisten SG BBM Bietigheim II und die TG Nürtingen gegenüber. Das Finale ist für 16.30 Uhr angesetzt.

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Quelle: ZVW, vom 30.04.2015

 

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