F1 – Den Meister im letzten Heimspiel

18. April 2015

Waiblingen erwartet die souveräne TG Nürtingen 

Im letzten Heimspiel der Saison geht es für die Drittliga-Handballerinnen der SG VfL Waiblingen nicht nur um die Verteidigung des dritten Platzes. Gegen die als Meister und Aufsteiger feststehende TG Nürtingen möchte sich das Team wegen der Hinspielschlappe rehabilitieren. SG VfL Waiblingen (3. Platz, 32:16 Punkte) – TG Nürtingen (1. Platz, 46:2 Punkte/Sonntag, 17 Uhr). Nach einer feinen Serie von 10:2 Punkten und überzeugenden Auftritten ist es für die Waiblingerinnen bei der Bundesliga-Reserve der SG BBM Bietigheim nicht so gelaufen, sie unterlagen mit 31:36. „Ohne Zofia Fialekova fehlten uns im Rückraum die Alternativen“, sagt der Waiblinger Co-Trainer Thomas Rost. Den dritten Rang hat der VfL dennoch verteidigt, da sich Gröbenzell dem Zweiten TSG Ketsch beugen musste. Im Nacken sitzt dem VfL nun der neue Tabellenvierte HSG Freiburg mit zwei Punkten Rückstand.

Logo-TG-Nuertingen-180x180Nicht einfach wird’s für die Waiblingerinnen, den Platz auf dem Podium in den letzten beiden Spielen zu verteidigen: Die Gegner haben es in sich. Bevor das Team zum unbequemen ESV Regensburg reist, steht am Sonntag die größte Herausforderung an: Die TG Nürtingen zog in dieser Saison von Anfang an einsam ihre Kreise. Weder die TSG Ketsch, noch Waiblingen waren ernsthafte Konkurrenten im Aufstiegsrennen. Die TG hätte sich nur selbst stoppen können auf dem Weg in die 2. Liga – wenn sie auf den Aufstieg verzichtet hätte. Eine Weile kursierten Gerüchte, mittlerweile hat sich der Verein jedoch dazu durchgerungen, aufzusteigen.

Erst am viertletzten Spieltag, beim 24:25 gegen den Vizemeister TSG Ketsch, musste die Mannschaft von Trainer Stefan Eidt die ersten Punktverluste hinnehmen. Mit Verena Breidert, Frances Günthel oder Nadine Hofmann stehen Ausnahmespielerinnen im Kader der TG, beim 35:23-Hinspielsieg gegen Waiblingen traf Breidert gleich elfmal, Günthel war siebenmal erfolgreich.

„Nürtingen ist sehr gut und breit aufgestellt und hat zudem zwei sehr gute Torhüterinnen“, sagt Rost. „Wir rechnen uns dennoch etwas aus und möchten so lange wie möglich Druck ausüben auf die TG.“ Die Spielerinnen seien hochmotiviert, die Hinspielklatsche wettzumachen. „Es geht auch ein bisschen ums Prestige.“

Zofia Fialekova ist nach ihrer Rotsperre wieder dabei, die angeschlagene Simona Pilekova indes fehlt weiterhin. „Bei ihr wollen wir nichts riskieren“, sagt Rost.

Gut möglich, dass die TG Nürtingen und der SG VfL Waiblingen in dieser Saison noch einmal aufeinandertreffen: Beide sind im Final Four vertreten, müssen am 1. Mai in Korb im Halbfinale aber den SC Korb und die SG BBM Bietigheim II aus dem Weg räumen.

Quelle: ZVW.de Thomas Wagner, vom 17.04.2015

WERDE TIGERSFAN. MACH MIT!

Friend me on FacebookFollow me on TwitterFollow me on InstagramWatch my channel on YouTubeRSS Feed

2. Bundesliga Frauen

Liveticker Frauen 2. Bundesliga

3. Liga Frauen

Liveticker Frauen 3. Bundesliga

Gesamt Spielbetrieb VfL Waiblingen

Spielbetrieb Vfl waiblingen Handball

SPONSOREN