M2 – Aufzustehen, Staub abzuschütteln…

9. März 2015

VfL Waiblingen Handball 2 – TSF Welzheim 21:27

[jk] Nach dem überraschenden und zugleich verdienten Punktgewinn der Waiblinger Württembergliga Reserve stand das Spiel gegen den TSF Welzheim unter bedrohlichen Vorzeichen. Neben den Langzeitverletzten fehlten die Waiblinger Rückraumsäulen Christopher Schmid und Daniel Gonschorek. Der momentan einzige Waiblinger Torhüter Steffen Zwicker war ebenfalls verhindert. Sie ersetzten neben dem heute starken b-jugendlichen Patrick Ludwig einige Spieler aus der dritten Mannschaft.

Logo-TSF-Welzheim-180x83Welzheim, mitten im Abstiegskampf steckend, stellte gleich klar, dass an diesem Samstag Abend ein hartes Spiel statt finden werde. So waren es auch sie, die das erste Tor der Partei erzielten. Der nach vierwöchiger Verletzungspause zurück gekehrte Jan Kugel erzielte jedoch post wendend im Gegenstoß den Ausgleich. Dies sollte am heutigen Abend einer der wenigen Außentreffer sein. Doch nun erst einmal weiter. Es fand ein Spiel auf Augenhöhe statt. Waiblingen spielte im Angriff geduldig bis zur Chance, ließ sich viel Zeit und kam zum Erfolg. Jugendspieler Samuel Koch oder Kapitän Uli Schmid gelang es, Treffer für den VfL zu erzielen. Was im Angriff jedoch gelang, viel hinten in der Defensive sichtlich schwer. Der Waiblinger Abwehr fehlte die nötige Konsequenz und Härte. So konnte oft der Kreis der Gäste eingesetzt werden. Auch schien die Abwehr vor Torhüter Markus Fitzner gegen die Würfe aus dem Rückraum machtlos. Mit dem Spielverlauf konnte sich in der ersten Hälfte somit keine Mannschaft wirklich absetzten und es ging über ein 9:11 mit 13:15 in die Halbzeitpause.

Den Anpfiff der zweiten Hälfte schien die 1b nicht mitbekommen zu haben. So war es Uli Schmid vom Punkt der erst in der 40. Minute den ersten Treffer nach Wiederanpfiff für Waiblingen erzielte. Welzheim dagegen machte munter weiter. Folge dessen war der Spielstand von 14:20. Zwar fing sich Waiblingen spielerisch zwischenzeitlich wieder, jedoch machten technische Fehler, Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und Fehlwürfe es den Gästen leicht, weiter im Oberwasser zu schwimmen. Mit dem beschränkten Wechselkontingent waren Trainer Jan Vetrovec auch gewisser Maßen die Hände gebunden und es wurde deutlich, wie wichtig die fehlenden Spieler heute gewesen wären. Den Abstand zu verkürzen gelang es trotz Paraden von Torwart Frank Ader nicht. Mit dem Abpfiff stand die 21:27 Niederlage fest.

Nach dieser Niederlage gilt es nun aufzustehen, den Staub abzuschütteln und wieder an sich zu arbeiten. Man vergesse dabei nicht, wie es in der Hinrunde gelaufen ist, als man nach der deutlichen Niederlage gegen Feuerbach einen regelrechten Lauf startete und mit Spielwitz und hochklassigem Handball glänzte. Auch das Spiel ist im Nachhinein nicht zu negativ zu betrachten. Trainer Vetrovec: „Uns ist es gelungen die fehlenden Rückraumspieler dahingehend zu ersetzten, dass wir oft von Außen zum Abschluss kamen. Wenn wir hier wieder erfolgreich werden und uns es gelingt die technischen Fehler abzuschalten haben wir im kommenden Spiel wieder bessere Chancen!“ Das nächste Spiel findet Sonntag, den 15. März um 15 Uhr in Remshalden statt.

VfL: Ader, Fitzner; Grüninger (2), Kallenberg (1), Koch (3), Dorn (1), U. Schmid (7/3), Becker (1), Deichler, Kugel (2), Sehl, Schwarz (4)

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